Presse

 

Ausgezeichnetes Ehrenamt - Landrat Andreas Meier ehrte am Donnerstagabend verdiente Feuerwehrkameraden für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst - darunter auch die erste Frau im Waldthurner Land.

(fla) 25.05.18
Bürgermeister Josef Beimler ist stolz auf seine vier Feuerwehren: " Keine Gemeinde könnte es sich leisten, die Stunden zu bezahlen, die ihr ehrenamtlich leistet." Daher sei es durchaus legitim, wenn es eine besondere Auszeichnung für den langjährigen aktiven Feuerwehrdienst gibt. "Heute ist ein besonderer Abend", merkte Landrat Andreas Meier an. Er dürfe nämlich 26 Ehrungen vornehmen - das sei die zweithöchste Anzahl, die er bisher in seiner Amtszeit durchführen dürfe. Außerdem gingen zwei Ären zu Ende: Für Kreisbrandrat (KBR) Richard Meier und Kreisbrandinspektor (KBI) Johann Rewitzer ist es die letzte Amtshandlung in ihrer Dienstzeit.
"Der Dienst in der Feuerwehr ist schon lange viel, viel mehr als reine Brandbekämpfung", betonte der Landrat. Als Feuerwehrmann oder -frau sei man 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr bereit zu helfen. Man opfert seine Freizeit nicht nur für den Dienst am Nächsten, sondern auch für die Fort- und Weiterbildung.

Leider lasse die Bereitschaft, sich längerfristig an einen Verein zu binden, merklich nach. "Deshalb möchte ich zum Ausdruck bringen, dass diese Ehrungen für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst durchaus etwas Besonderes sind." Durch die Medien wisse man, dass die Wertschätzung dem Ehrenamt gegenüber nachlässt. Auch deshalb müssen Ehrungen sein - nicht nur als Dankeschön, sondern auch als repräsentatives Zeichen. "Nach 40 Jahren muss auch der Dienst bei der Feuerwehr nicht zu Ende sein", merkte er augenzwinkernd an. Man könne sich weiter einbringen und die nächste Generation heranführen und begeistern.
KBR Meier wandte sich ebenfalls an die Floriansjünger: "Zum letzten Mal darf ich meine Gratulation aussprechen." Man wisse, was man an den Feuerwehren habe. Die Männer und Frauen stehen Tag und Nacht bereit, um zu helfen. "Und es gibt Idioten, die diese Helfer angreifen", schimpfte Rewitzer. In unserer Region passe es noch, merkte er an, darüber könne man froh sein. Er dankte allen Geehrten für die tatkräftige Unterstützung. Weiter dankte Rewitzer auch dem Landrat, der immer ein offenes Ohr für die Feuerwehren habe.Auch KBI Johann Rewitzer gratulierte zum letzten Mal. Er sagte "Vergelt's Gott" für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit und bat die Floriansjünger: "Macht weiter so!"

Für 25 Jahre wurden mit dem silbernen Ehrenzeichen Martin Gollwitzer, Wolfgang Janker (Bernrieth), Georg Bocka, Josef Götz junior, Stefan Weig (Lennesrieth), Christian Völkl, Matthias Prößl, Wolfgang Stangl (Spielberg) und Karin Kleber, als erste Frau der Feuerwehr Waldthurn, geehrt.

Das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Johann Feiler, Andreas Haberkorn, Ernst Müller, Josef Weig, Albert Wüst, Heinrich Weig (alle Bernrieth), Franz Beer, Johann Beer, Werner Ertl, Hubert Stahl (alle Lennesrieth), Josef Schwab, Karl Weiß, Josef Meckl (alle Spielberg) und Josef Holfelner, Dieter Malzer, Josef Zielbauer und Bernhard Meier (alle Waldthurn).

 

Spielberg, 28.01.18 (fvo)

Feuerwehrfasching in Spielberg mit besonderen Gästen

Wer einen zünftigen Feuerwehrfasching im Dorfwirtshaus erleben wollte, musste am Freitag nach Spielberg, an die Grenze zum Flosser Land, kommen. "Unterhaltung, Spaß und Live-Musik in dörflicher Faschingsumgebung sowie eine Kultbar im Dachgeschoss", so die Kurzbeschreibung des Feuerwehrfaschings der Spielberger Wehr.
Das Publikum aus jungen und älteren Semestern wurden vom "H&H- Duo" aus Ursulapoppenricht zünftig und stimmungsvoll unterhalten. Beim "Feuerlöscherstemmen-Wettbewerb" war der Spielberger Vorstand um Vorsitzenden Josef Schwab mächtig stolz. Kommandant Franz-Josef Beimler, der Bürgermeistersohn aus Woppenrieth, hielt den alten, ausrangierten Feuerlöscher am ausgestreckten Arm schließlich 1 Minute und 22 Sekunden, was ihm einen Bar-Getränkegutschein einbrachte, den er selbstverständlich an diesem Abend sofort einlöste.

Bei der Maskenprämierung stellte sich heraus, dass sich unter dem Fell eines Wolfs ein "Spielberger Holzwurm" befand, der auch sein Rotkäppchen dabei hatte. Bis in den frühen Morgen feierten die Gäste, die aus Mitterteich, Spielberg bei Waldmünchen oder sogar aus Berlin angereist waren.

 

Spielberg, 21.01.18 (fvo)

Im Vorstandsteam der Spielberger Feuerwehr gibt es eine Veränderung. Der Grund dafür bereitet dem Bürgermeister Freude.

Spielberg. "Unsere bisherige Schriftführerin muss sich um den Feuerwehrnachwuchs kümmern", sagte Vorsitzender Josef Schwab. Denn in der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Spielberg stellte Anna Stangl ihren Posten zur Verfügung: "Mir ist es echt schwergefallen, zurückzutreten. Bei meiner Wehr bin ich aber weiterhin aktiv."

Im überfüllten Gasthaus Feiler verwies Josef Schwab darauf, dass die Wehr ein arbeitsreiches Jahr hinter sich habe. "Die Freude, dass ich wieder Opa werde, überwiegt mehr, als dass wir heute unsere Schriftführerin verlieren", sagte Bürgermeister und Ehrenvorsitzender Josef Beimler hinsichtlich des Rücktritts seiner Tochter Anna, die seit neun Jahren den Posten innehatte. Einstimmig wählte die Versammlung den Spielberger Thomas Schwab zum Nachfolger. In seiner Funktion als Gemeindeoberhaupt meinte Beimler, dass die Dorffeuerwehr in der heutigen Zeit der Spaßgesellschaft nicht nur für Sicherheit sorge, sondern auch die Kultur aufrechterhalte. Man habe derzeit in der Marktgemeinde eine Rangliste hinsichtlich der Fahrzeugbeschaffung erstellt. Nach Waldthurn und Bernrieth stehe voraussichtliche an dritter Stelle der Spielberger Feuerwehranhänger. Josef Schwab versicherte, dass man nach den beiden letzten "Festjahren" mit 125-Jahr-Feier und Heimatfest auch heuer wieder voll angreife. 2017 habe sich die Wehr mit den Festdamen bei vielen Terminen sehen lassen.

Kommandant Franz-Josef Beimler berichtete, dass die Spielberger derzeit 56 Aktive, davon 4 Frauen, hat. Diese mussten keine größeren Einsätze bewältigen. Beim Spielberg-Bittgang übernahmen sie die Verkehrssicherung, und beim Heimatfest lag die Verkehrsregelung und Parkplatzeinweisung in ihren Händen. Die Wehr habe neun Übungen absolviert sowie die Unter- und Überflurhydranten überprüft. Theresa Völkl, Markus Meckl und Johannes Weiß haben die Jugendspange absolviert. Stellvertretender Kommandant Andreas Schmid ergänzte, dass die Einsatzkräfte derzeit schon fleißig auf Besichtigungstour wegen eines neuen Feuerwehrhängers seien. Auch Kreisbrandmeister Martin Weig meinte, dass ein neuer Hänger mehr als legitim sei, da der alte bereits 59 Jahre alt sei. Per Handschlag wurde Franz Völkl als 95. Mitglied neu in die Wehr aufgenommen.

EhrungenEin weiterer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen für jahrzehntelange Treue zur Wehr durch den Vorsitzenden Josef Schwab. Der Spielberger Gastwirt Reinhold Feiler war Mitglied der erfolgreichen Feuerwehr-Mannschaft, die den "Bürgermeister-Bergler-Wanderpokal" in den Ort holte. Er ist 50 Jahre Mitglied, ebenso wie "Rekordkommandant" Albert Völkl.

"Helfen in der Not, ist unser Gebot", ist der Leitspruch von Josef Völkl, der 60 Jahre bei der Feuerwehr und als akribischer und unermüdlicher Antreiber bekannt ist. 70 Jahre stehen Josef Schwab senior und Karl Greiner senior treu zu ihrer Wehr. Beide Männer mussten in den Krieg ziehen. Kaum wieder zu Hause, nahmen sie sich neben der umfangreichen Alltagsarbeit auch für ihre Feuerwehr Zeit. (fvo)

 

Spielberg. (fvo) 19.02.2017.
Viele Maschkerer traten am Freitagabend beim Feuerwehrfasching im voll besetzten Wirtsheiner in Erscheinung, darunter süße "m & m-Schoko-Hühner". Feuerwehrvorsitzender Josef Schwab kam als Vertreter des Veterinäramts samt Kittel und passte wegen der Vogelgrippe auf alle "Hühner" auf. Außerdem waren Biene Maja, Sternsinger, Knastbrüder und viele Gänsbürger nach Spielberg gekommen. Die Waldthurner Jonas Kraus, Valentin Reil, Andreas Holfelner und Julian Bauer sorgten für Stimmung.
 

Spielberg. (fvo) 25.01.2017
 "Ich bin stolz auf die Spielberger Feuerwehr", schwärmte der Ehrenvorsitzende der Wehr und Bürgermeister Josef Beimler in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Wirtsheiner. "Ich dachte immer, was wir damals vor 25 Jahren zum 100-jährigen Gründungsjubiläum geleistet haben, wäre schon die Spitze gewesen. Nein, das 125-Jährige war nochmal eine Steigerung." Das Dorf habe sich dabei von seiner besten Seite gezeigt. Es sei wunderbar, was so ein kleiner Ort zusammen mit den Leuten aus den umliegenden Ortschaften leisten könne. Vorsitzender Josef Schwab erläuterte die Aktivitäten und meinte, dass 2016 wohl das arbeits- und aufgabenreichste Vereinsjahr in der Geschichte der Wehr gewesen sei. Dreh- und Angelpunkt war die 125-Jahr-Feier im Juli. In Vorbereitung auf das große Fest erfolgte das Patenbitten bei der Feuerwehr Waldthurn und die Beteiligung an verschiedenen Veranstaltungen in der Region. Auch bei der Altarweihe durch Bischof Voderholzer in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Fahrenberg waren die Spielberger dabei.
 

Zentrales Thema des Vorsitzenden war das Jubiläum. "Diese Festtage werden uns allen unvergessen bleiben. Mit sehr viel Arbeit unserer Mitglieder mit deren Frauen und Freundinnen haben wir zusammen mit dem Dorf die Festtage bravourös gestemmt." Von unglaublichem Zusammenhalt und Kameradschaft zeugen der Abbau des großen Zelts, bei dem sich nach drei Tagen Fest 50 Helfer einbrachten. Kommandant Franz-Josef Beimler begrüßte auch den neuen Kreisbrandmeister (KBM) Martin Weig, der zum ersten Mal in Spielberg an einer Jahreshauptversammlung teilnahm. Der Kommandant berichtete, dass die Feuerwehr 56 Aktive hat. Der Sprecher dankte besonders Gerätewart Christian Völkl. Die Aktiven mussten keine größeren Einsätze bewältigen, lediglich bei Goldbrunn war eine Ölspur zu beseitigen. Fünf Jugendliche absolvierten einen Wissenstest bei der Feuerwehr Waldthurn. Außerdem hatte es fünf Übungen gegeben. Kassier Josef Stangl berichtete über die wegen des Fests doch sehr umfangreichen und erfolgreichen Kassengeschäfte.


Ausführlich diskutierten die Teilnehmer die Entscheidung, den bisherigen Feuerwehranhänger durch einen neuen oder durch ein Feuerwehrauto zu ersetzen. "Das müsst ihr entscheiden", gab der Bürgermeister die Verantwortung an die Wehr. "Die Einsatzfähigkeit muss gewährleistet sein." Sollte die Entscheidung auf ein Feuerwehrauto fallen, müsse jedem klar sein, dass der Einsatzbereich der Wehr sich erweitert und die Freizeit sich dadurch verringert. Der Vorteil eines Hängers mit vorgespannten Traktor sei, dass man überall hinkomme. Dies habe sich bei vergangenen Einsätzen gezeigt.
Kreisbrandmeister Weig meinte, dass der alte Feuerwehrhänger verbraucht sei und ein neues Gerät legitim sei. Er stellte die Frage, ob nicht ein neuer Anhänger besser sei als eventuell dann ein gebrauchtes Feuerwehrauto. Vorsitzender Schwab wies abschließend auf die Beteiligung am Waldthurner Heimatfest hin. Am Freitag, 17. Februar, steht der große Spielberger Feuerwehr-Hausfasching beim Wirtsheiner im Kalender. Im Frühsommer ist ein Ausflug nach Pilsen geplant.
 

Ich dachte immer, was wir damals vor 25 Jahren zum 100-jährigen Gründungsjubiläum geleistet haben, wäre schon die Spitze gewesen. Nein, das 125-Jährige war nochmal eine Steigerung.Bürgermeister Josef Beimler

 

(franz voelkl waldthurn, 18.07.2016) 

Spielberg (fvo) Das große 125- jährige Jubiläum der Feuerwehr Spielberg ist vorbei und alle sind restlos begeistert. „Das war ein Fest der Superlative an dem die Mitglieder der Wehr und die ganze Marktgemeinde ihren Anteil hatten“, erklärte Bürgermeister Josef Beimler. Angefangen von jedem einzelnen Spielberger bis hin zur hervorragenden Trachtenkapelle Waldthurn, die gerade am Sonntag ein Stimmungsgarant war. Einen erhebliche Faktor waren die 14 hübschen Festdamen, die drei Tage Schwerstarbeit leisteten und dabei sympathisch im Auftreten waren. Der Höhepunkt war das aus dem Bon Jovi – Hit „It`s my live“ abgeleitete „In Spielberg gibt an Grund zum Feiern“ das sie auf der Bühne zur Freude der Besucher sangen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

(franz voelkl    waldthurn, 18.07.2016)

Spielberg platzt aus allen Nähten 

Spielberg (fvo) „Spielberg hat einen Hang zum Feiern“, meinte ein Feuerwehrmann am vergangenen Sonntag und hatte damit nur teilweise Recht. Denn nicht nur der kleine Ort an der Grenze zum Flosser Land feierte das 125-jährige Feuerwehrjubiläum, sondern die ganze Region war auf den Beinen, um mit „ihren Spielbergern“ das Gründungsjubiläum zu bejubeln. Der absolute Höhepunkt des Festwochenendes war am Sonntag der Festzug, der pünktlich um 14 Uhr startete. Schon bei der Anfahrt bildeten sich lange Autoschlangen, was vermuten ließ, dass der 90-Seelenort aus allen Nähten platzen würde. 82 Gruppen und drei Musikkapellen gaben dem Festzug ein farbenprächtiges Aussehen. Immer wieder brandete begeisterter Beifall der über 2000 Zuschauer entlang der Zugstrecke auf. Ob Zuschauer und Festzugteilnehmer – es war ein fröhliches Miteinander mit einer netten Wehr in einem sympathischen kleinen Dorf.

Auch viele Menschen aus dem Flosser Land wollten ihre Spielberger Wehr bejubeln. Der Zug startete bei der Festbraut und aus Richtung Wampenhof zur Ortsmitte zum Gasthaus „Wilhelm“. Dort bogen die musikalischen Begleiter die Trachtenkapelle Waldthurn, die Blaskapelle Waldkirch und auch die Jugendblaskapelle Roggenstein zum Ortsausgang Floß ab und wendeten am Ortsausgang. Die Festkinder und Festdamen setzten echte Farbtupfer gleich am Anfang des Zuges und es ging durch den Ort hinauf zur Festwiese beim Wirtsheiner. Auch die Festdamen des 100-Jährigen Jubiläums mit der damaligen Festbraut Lydia Windisch (geborene Prößl) waren dabei und überreichten später im Festzelt einen Feuerkorb an die Jubelwehr. Ernst Weig aus Frankenrieth chauffierte in seinem Mercedes 170 die Ehrenmitglieder Josef Schwab, Georg Meckl und Karl Greiner. Im tschechischen Praga des Woppenriethers Christoph Ertl nahmen Josef Völkl und Friedrich Hofmann Platz. Dieter Malzer steuerte die „Waldthurner Flader“, eine Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1932, angezogen von seinem Schlüter aus dem Jahr 1951 durch den Ort. Rudi Meier – der Kurwel – zog mit seinem Eicher einen Festwagen mit dem Waldthurner Schloss hinter sich her und die hübschen Festdamen der 800-Jahrfeier im nächsten Jahr waren dahinter zu bestaunen. Viele gutgelaunte Gruppen so wie der einzige Schnupftuchclub der Welt, der Schalob aus Obertresenfeld/Albersrieth, die Flosser Landwehr oder auch die Flosser Waldbauern waren dabei. Nicht zuletzt die Patenvereine der Feuerwehr Waldthurn und der Spielberger aus Waldmünchen machten nicht nur den Zug, sondern das Dreitagesfest zu dem was es war, ein fröhliches und stimmungsvolles Fest der Extraklasse. „Bei solch treuen Paten konnte eigentlich wenig schief gehen“, sagte Festleiter Schwab. Einen kleinen aber einfallsreichen Wermutstropfen stellte die Tatsache dar, dass die Waldthurner Wehr um Vorsitzenden Andreas Troidl die Festbraut ins Flosser Land zum Wirt nach Würzelbrunn verschleppte. Festleiter Matthias Schmid fand sie schließlich recht schnell, versprach eine Brotzeit und so zogen alle friedlich wieder auf dem Festplatz in Spielberg ein. „Haben der Landrat und ich nicht hervorragende Schirmherrenarbeit geleistet?“, freute sich Bürgermeister Josef Beimler diebisch über das herrliche Festzugswetter. Der Zug endete wie üblich am Festzelt und davor bildeten die Festdamen und –kinder ein würdiges Spalier durch das die umjubelten Gruppen in das Zelt zogen. Großer Beifall brandete auf, als die Patenvereine „einzogen“. Die Fahnenträger durften dann unter der musikalischen Begleitung der Trachtenkapelle Waldthurn, von Festleiterin Anna Stangl frenetisch angekündigt, im Mittelgang des Zeltes ihre oft schweren Fahnen schwingen. Hier konnten die Fahnenträger ihre einsame Klasse zeigen, wobei zum Schluss der Lokalmatador Sebastian Schwab sein Können unter Beweis stellte. Bis tief in die Nacht bewiesen die Waldthurner Musiker unter der Leitung von Cornelia Kraus warum sie mit Conferencier Hans-Peter Reil in der Region so gefragt sind.

 

(Franz voelkl  waldthurn, 18.07.2016) 

Festgottesdienst vor herrlicher Kulisse 

Spielberg (fvo) Der Festsonntag anlässlich des 125-jährigen Gründungsjubiläums der Feuerwehr Spielberg hätte nicht besser starten können. Nachdem am frühen Morgen der Jubelverein und die „Paten“ der Feuerwehr Waldthurn bei der Festbraut Christina Bodensteiner zum zünftigen Frühstück eingeladen waren, marschierte der Zug angeführt von der Blaskapelle Waldkirch zum Dorfplatz an der Dorfkapelle St. Wendelin. Die Verantwortlichen hatten vor dem Gotteshaus eine Bilderbuchkulisse für diesen Festgottesdienst geschaffen. Pfarrer Marek Baron zelebrierte mit Unterstützung von Diakon Janusz Szubartowicz den beeindruckenden Gottesdienst. „Wer glaubt ist nie allein“ hallte es aus den Kehlen der vielen Gläubigen durch den idyllischen Ort. „Es ist schön, dass wir diesen festlichen Tag an diesem schönen Ort mit der Feier der Eucharistie krönen“, sagte Baron. Mareike Prößl und Theresa Völkl sprachen die Lesungen, weitere Festdamen trugen die Fürbitten vor. „Die Feuerwehr steht für das Gute“, sagte Baron in seiner Festpredigt. Der Grundsatz der Spielberger Wehr „Alle für einen – einer für Alle“ sei einer der tiefsten Gedanken des Christentums. Der Geistliche dankte allen, die sich für den Dienst in der Feuerwehr früher und auch aktuell einsetzen. Dieser Dienst am Menschen der Feuerwehrfrauen und –männer sei gelebte Nächstenliebe. Möge Gott ihren Dienst am Nächsten reichlich lohnen und die Feuerwehr Spielberg mit Liebe und Segen begleiten. Festbraut Christina Bodensteiner heftete das vom Pfarrer gesegnete Fahnenband an die von Sebastian Schwab getragene Feuerwehrfahne. Nach diesem „geistlichen Highlight“ stand einem unterhaltsamen Frühschoppen mit den Waldkirchner Musikern, die teilweise mit Alphorn auf dem Tisch standen, nichts mehr im Wege. An die beiden Schirmherren Landrat Andreas Meier und Bürgermeister Josef Beimler übergab das Festleitertrio Josef Schwab, Matthias Schmid und Anna Stangl zum Dank ein Aquarell - einen „echten Globisch“.

 

(Franz voelkl   waldthurn, 16.07.2016) 

Strahlende Gesichter bei strahlenden Sonnenschein - Totengedenken und Festauftakt

Spielberg (fvo) Bevor die Spielberger Feuerwehr ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum begann, gedachten sie mit einem imposanten Trauerzug und Totengedenken ihrer Verstorbenen. Angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn marschierte die Jubelwehr zusammen mit ihren Patenwehren aus Waldthurn und Spielberg bei Waldmünchen, sowie den Feuerwehren der Markgemeinde Waldthurn vom Festgelände zum neuen Gedenkstein am Feuerwehrgerätehaus, mitten im Dorf. Bei strahlender Abendsonne begrüßte Vorsitzender und Festleiter Josef Schwab die vielen Gäste, die sogar bis aus dem tschechischen Hostau gekommen waren. Pfarrer Marek Baron, der das Totengedenken leitete sagte, dass Gott den verstorbenen Toten es lohnen möge, was sie für diese Feuerwehr getan haben. „Wollen wir sie der Liebe und Herrlichkeit Gottes empfehlen“. Festleiterin Anna Stangl sagte, dass es ein großes und selbstverständliches Anliegen sei, den verstorbenen Gründern und Mitgliedern zu gedenken. „Den Menschen mit denen wir zusammen gelebt, gearbeitet und gefeiert haben, die uns im Tod vorausgegangen sind. Ihnen haben wir es zu verdanken, dass in den vergangenen 125 Jahren die Prinzipien der Feuerwehr wie Pflichtbewusstsein Treue, Verlässlichkeit und Vertrauen gelebt wurden und werden“. Festbraut Christina Bodensteiner sprach ein Gebet, die Festdamen Teresa Schwab, Juliana Völkl und Michaela Käs die Fürbitten.

Anschließend schossen die schmucken Musketiere der Flosser Landwehr mit einer krachenden Gewehrsalve imposant das Gründungsjubiläum an. Sämtliche Beteiligte zogen unter der Leitung der Trachtenkapelle Waldthurn zum Festzelt, wo Schirmherr, Ehrenvorsitzender und Bürgermeister Josef Beimler mit nur einem Schlag das erste Fass Bier anzapfte. Die Trachtenkapelle Waldthurn spielte gekonnt auf und die Stoapfälzer Spitzbuam nahmen den klasse Takt der Waldthurner Blaskapelle sofort auf. Schon nach kurzer Zeit war das 2000er Festzelt proppenvoll und die Musiker trieben die Gäste förmlich auf die Bänke – das Zelt stand Kopf. Die Festdamen der Waldthurner 800-Jahrfeier zogen unter großem Applaus zu den Spielbergern in das Festzelt ein und feierten mit den unzähligen Gästen eine tolle und berauschende Partynacht. 

Am Samstag wärmten als Vorband die vier Waldthurner Jungvollblutmusikern Jonas Kraus, Valentin Reil, Andreas Holfelner und Julian Bauer, kurz die Holzstoaßbuam die vielen Besucher musikalisch auf. Sie spielten eine Weidenerin ins Festzelt, die ihren Junggesellenabschied nach Spielberg ins Festzelt verlegt hatte. Schließlich übernahmen d`Urwaidler gekonnt das Regiment und feierten den zweiten Jubiläumstag bei vollem Hause bis zum Abwinken.

 

(franz voelkl  waldthurn, 15.07.2016)

 Spielberg feiert 

Spielberg (fvo) Nach Totengedenken, Bieranstich und den Stoapfälzer Spitzbuam am gestrigen Freitag geht das 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr Spielberg am heutigen Samstag weiter. Um 20 Uhr spielen die vier Waldthurner Holzstoaßboum und ab 20.30 Uhr heizen „d`Urwaidler“ auf der Bühne den Festabend so richtig an. Der Festsonntag, 17. Juli, beginnt, nachdem die Festbraut abgeholt wurde, mit dem Kirchenzug (8.30 Uhr bei der Festbraut) zur Dorfkapelle St. Wendelin. Dort findet um 9 Uhr der Festgottesdienst statt. Danach Zug zum Festgelände und anschließend Frühschoppen mit der Blaskapelle Waldkirch. Um 13 Uhr erfolgt die Aufstellung zum Festzug und ab 14 Uhr setzt sich der Festzug durch den Ort in Bewegung. Anschließend ist Festbetrieb und Ausklang mit der Trachtenkapelle Waldthurn.


(franz voelkl waldthurn, 05.07.2016)
 

Das Rätsel um die Festkleider  

Spielberg (fvo) Der Countdown auf dem Homepageticker läuft unaufhaltsam bis zum Beginn des großen Ereignisses. Die Feuerwehr Spielberg fiebert ihrem Fest zum 125-jährigen Bestehen entgegen. Dabei bringen sich alle ein. Das Programm von Freitag bis Sonntag, 15. bis 17 Juli, kann sich sehen lassen: „Neben den offiziellen Feierlichkeiten steht der Spaß im Mittelpunkt“, meint Ehrenvorsitzender Josef Beimler.
Die unter der Federführung von Doris Bodensteiner, Anna Stangl und Josef Stangl erstellte Festschrift steht druckfrisch zur Verfügung und ist ein echtes Schmuckstück geworden. Eine Besonderheit sind viele kleine Geschichten rund um Feuerwehr und Dorf. Das Festleitertrio Anna Stangl, Matthias Schmid und Josef Schwab hat mit den Mitgliedern und dem gesamten Festausschuss ein Dreitagesprogramm zusammengebaut, das alles beinhaltet, was zu einem solchen Jubiläum gehört. Die Waldthurner Ortsteile Spielberg, Wampenhof, Goldbrunn, Sandbachhöf und Woppenrieth sind die Feuerwehr Spielberg e.V.. Sie gründete sich vor 125 Jahren im Schulhaus in Spielberg. 

Das Allerschönste des Dreitagesfestes sind die Festdamen. Die Spielbergerin Christina Bodensteiner ist die hübsche Festbraut. „Schon während der Vorbereitungen zu diesem Gründungsfest habe ich den Zusammenhalt des Vereins erleben können“.

Derzeit sind alle gespannt, in welchen schnittigen „Outfits“, sprich Kleidern die insgesamt 14 jungen Damen beim Fest an die Öffentlichkeit treten werden. „Das ist ein riesiges Ereignis für die Menschen aus den einzelnen Ortschaften und natürlich für die Feuerwehr“, sagt Vorsitzender und Festleiter Josef Schwab. Dementsprechend sei man auch freudig aufgeregt und voller Euphorie. Die Wehr wird sich für ihre Besucher ins Zeug legen und ein klasse Gastgeber sein. 80 Vereine haben sich für die Festtage angemeldet. Patenverein ist die Feuerwehr Waldthurn und Ehrenpatenverein die Freunde der gleichnamigen Feuerwehr Spielberg bei Waldmünchen.

 
 Bild (fvo) Die Festdamen der Feuerwehr Spielberg mit ihren Betreuerinnen

Im Bild von links hinten: Simone Weiß, Bianca Schwab (Betreuerin), Anna Stangl (Betreuerin), Juliana Völkl, Kathrin Hofmann, Mareike Prößl, Sophia Ertl, Theresa Völkl, Christina Bodensteiner (Festbraut) und Johanna Bodensteiner.
Sitzend von links: Theresa Völkl, Michaela Käs, Ramona Greim, Teresa Schwab, Barbara Härtl und Nicole Hofmann.

 

(franz voelkl walthurn, 30.06.2016) 
Kleiner Ort an der Grenze zum Flosser Land mit großem Fest  - 23 Festkinder fiebern
 

Spielberg (fvo) Die Feuerwehr Spielberg ist in der Endphase ihrer Vorbereitungen zum großen Fest des 125-jährigen Bestehens vom 15. bis 17. Juli.
Im Vorfeld des Festes zieht man alle Register, um den Besuchern den Aufenthalt am Ortseingang von Spielberg so angenehm wie möglich zu machen. Knapp zwei Wochen davor ist alles auf den Beinen. Das Festleitertrio Anna Stangl, Matthias Schmid und Josef Schwab hat mit den Mitgliedern und den gesamten Festausschuss bisher hervorragende Arbeit geleistet.

Dazu zählen die Festdamen aber auch die Festkinder. Die zehn Mädchen und dreizehn Buben fiebern dem dreitägigen Festwochenende ungeduldig entgegen. „Das wird ein großes Ereignis für unsere kleine Feuerwehr“, sagt Vorsitzender und Festleiter Josef Schwab voller Euphorie. „Die Wehr wird sich ins Zeug legen, um den Besuchern ein klasse Fest zu bieten“, ergänzt Ehrenvorsitzender Josef Beimler. Gleichzeitig ist der „Gursn Sepp“ wie er hier genannt wird, der Bürgermeister von Waldthurn und fungiert als Schirmherr des 125-jährigen Jubiläums. Die Wehr hat derzeit um die 100 Mitglieder aus den Dörfern Spielberg, Wampenhof, Goldbrunn, Sandbachhöf und Woppenrieth.
Ein vor 125 Jahren getätigter hochoffizielle Vermerk war gleichzeitig der Start der Erfolgsgeschichte der heutigen „Freiwilligen Feuerwehr Spielberg e.V.“. "Da infolge eines hohen Regierungsbescheides die Gemeindeverwaltung Spielberg gezwungen und angehalten wurde, sich eine Löschmaschine anzuschaffen, so wurde auf Anregung einiger Pflichtfeuerwehrmitglieder eine Freiwillige Feuerwehr gegründet.“


(franz voelkl waldthurn, 23.04.2016)
 
Hübscher Reifenwechsel im 10-Minuten-Takt - Schwerstarbeit für Feuerwehrmänner

Wampenhof (fvo) Der kleine Ort Wampenhof im Spielberger Land befand sich am Freitag und Samstag regelrechts im Belagerungszustand. Zahlreiche Fahrzeuge fuhren an den beiden Tagen in den kleinen Ort in unmittelbarer Nähe zur Luhequelle und hatten dabei ihre Sommerreifen im Kofferraum eingepackt. Unter dem Motto „Reifenwechsel in hübscher Gesellschaft“ hatten die Festdamen der Feuerwehr Spielberg zur „Autoreifenwechselaktion“ eingeladen. 10 Minuten pro Fahrzeug benötigten die beiden Fachmänner Christian Völkl aus Spielberg und Manfred Forster, der seine Kfz-Werkstatt unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte.

Die Feuerwehrmänner um stellvertretenden Kommandanten Andreas Schmid holten als Assistenten die Sommerreifen aus den Fahrzeugen. Sie reichten diese den beiden Experten, die sich so alleine auf ihre Arbeit – Winterreifen runter–Sommerreifen rauf – konzentrieren konnten. Selbstverständlich durfte die Kontrolle des Reifendrucks der aufgezogenen Sommerpneus nicht fehlen. Während dieser Zeit traten die hübschen Feuerwehr - Festdamen des bevorstehenden 125- jährigen Gründungsjubiläums vom 15. bis 17. Juli in Aktion. Sie verkürzten mit ihren Getränken, Kaffee, Wurstsemmeln aber auch selbstgemachte Kücheln, Nussecken, Quark- und Schmierkuchen die Wartezeit. Manch Autofahrer blieb gerne noch in netter Gesellschaft sitzen, beobachtete die „Reifenwechsler“ bei ihrer Arbeit mit Drehmoment- und Kreuzschlüssel sowie Schlagschrauber.

Mancher Autobesitzer brachte gar bis zu drei Fahrzeuge in die Festdamen - Kfz – Werkstatt und rückte dann auch den einen oder anderen Schein freiwillig raus.
„Wir haben an den beiden Tagen an insgesamt 75 Autos die Reifen gewechselt“, erklärten die stolzen Jungfeuerwehrmänner Simon Schwab und Lukas Völkl, die aus sicherer Entfernung ganz genau Buch führten. Aus der ganzen Marktgemeinde Waldthurn, Floß und sogar aus Weiden kamen die Autofahrer, die mit ihrer freiwilligen Spenden die Festkleider der jungen, hübschen Damen um Festbraut Christina Bodensteiner mitfinanzieren.

 

(franz voelkl  waldthurn, 16.04.16) 
Spielberger bitten Waldthurner und Spielberger Feuerwehren

„Gscheite Patler für das Fest“

Waldthurn (fvo) Es war beeindruckend, was so eine Dorffeuerwehr auf die Beine stellt, um „gscheite Patler“ zu bekommen. Die Spielberger Feuerwehr legte sich beim Patenbitten am vergangenen Freitagabend mächtig ins Zeug – besser kniete sich in den Staub – um ihren großen Feuerwehrbruder, die Feuerwehr Waldthurn als Paten für ihr 125- jähriges Jubiläum vom 15. bis 17 Juli zu gewinnen.
Aus diesem Anlass waren ihre Freunde der Spielberger Feuerwehr bei Waldmünchen mit einem Bus angereist um die Ehrenpatenschaft für das bevorstehende Fest ihres Namensvetters zu übernehmen.

Neben der gesamten Vorstandschaft um 1. Vorsitzenden Josef Schwab war die Feuerwehrriege aufmarschiert. Ein Augenschmaus waren die 14 Festdamen, bei deren alleinigen Anblick es den Waldthurnern schon schwer gefallen wäre, das Patenamt abzulehnen.
Nach einem Festmarsch zusammen mit der Trachtenkapelle Waldthurn fanden sich die beiden Spielberger Feuerwehren und die Waldthurner Paten-Anwärter am Lobkowitzschloss ein.

Freundlich aber zunächst recht kühl tat bei der Begrüßung der Waldthurner Vorsitzende Andreas Troidl: „Ich weiß ihr wollt uns heute fragen, was Euch auf dem Herzen liegt, dass Ihr uns wieder als Paten kriegt“. So mussten die Spielberger an der Grenze zum Flosser Land dann ihre Patenbitte auf einem harten, hölzernen Scheitel, demütig in Reimform vortragen. Vorsitzender Schwab und Festleiter Matthias Schmid sprachen von einer langen Qual beim Marsch ins Waldthurner Tal. Als Festleiterin Anna Stangl weinerlich meinte: „Wir haben genug gelitten, denn unsere Knie, o Weh, oh Graus, wir halten`s nimmer aus“ legte sich die aufgesetzte Härte der Waldthurner. Als schließlich Festbraut Christina Bodensteiner flehend darauf hinwies, dass die Waldthurner bereits vor 25 Jahren ein perfekter Pate war, hellte sich die Mine der Gänsbürger-Wehr. „Unseren 125-jährigen Fest fehlt die Kraft, wenn ihr nicht den Paten macht“. Spätestens hier war der Bann gebrochen, die Bittenden durften aufstehen, das Scheitel kam auf den Holzhaufen und Waldthurns Vorsitzender Troidl stimmte unter dem Applaus aller der Patenschaft zu. 

Unterstützung bekamen die Spielberger von ihren Namensvettern, den Spielbergern aus der Nähe von Waldmünchen. Deren Vorsitzender Johann Braun stellte zwei kreative Aufgaben, bei denen Vorsitzender Schwab und Kommandant Franz-Josef Beimler einen „Kleinbrand“ auf dem Kopf des 2. Vorsitzenden Wolfgang Stangl und stellvertretenden Kommandanten Andreas Schmid zur Freude der vielen Zuschauer löschen mussten. Mit den „Waldmünchner Spielbergern“ pflegen die Spielberger seit fast 20 Jahren eine tiefe Freundschaft - so haben sie zum Ehrenpatenamt für das große Fest im Sommer gerne zugestimmt.

„Patenschaft heißt Unterstützung. Ihr habt zwei gute Patenvereine gefunden“, meinte Waldthurns Bürgermeister Josef Beimler, der auch Ehrenvorsitzender der Spielberger Wehr ist. „Eine klasse Auftaktveranstaltung zum anstehenden großen Fest im Juli“.
Selbstverständlich musste die Patenschaft anschließend im Lobkowitzschloss gebührend mit den vier Jungvollblutmusikern Jonas Kraus, Valentin Reil, Andreas Holfelner und Julian Bauer gefeiert und begossen werden.

 

(franz voelkl)  Waldthurn, 25.01.16 

Bevorstehende 125-Jahr-Feier im Fokus

Spielberg(fvo) Die Feuerwehr Spielberg liegt mit ihren Vorbereitungen für die 125-Jahr-Feier vom 15. bis 17. Juli gut im Zeitplan. Das Rahmenprogramm für die „drei Feiertage“ steht bereits. Bürgermeister Josef Beimler sprach in der Jahreshauptversammlung davon, dass das große Ereignis im Sommer bereits jetzt seine Schatten voraus werfe. Der Rathauschef und zugleich Ehrenvorsitzende schwärmte von der leistungsfähigen Ortsteilfeuerwehr, die trotz wenig Einsätzen im vergangenen Jahr bereit gewesen sei, Leib und Leben der Mitmenschen zu schützen. Das Gasthaus Feiler konnte bei der Versammlung die vielen interessierten Mitglieder nicht fassen, sodass einige sogar vom Nebenraum aus den Ablauf verfolgten. Vorsitzender Josef Schwab erläuterte die Aktivitäten der „kleinen aber feinen Feuerwehr“ am Eingangstor zum Flosser Land. Dabei spannte er einen Bogen, angefangen vom Feuerwehrfasching, Beteiligungen an Festen, Fußball - Marktmeisterschaft, Geburtstagen, Volkstrauertag, Bürgerfest bis hin zur Kirchweih in Waldthurn und Jakobifest in Lennesrieth.
Kassier Josef Stangl berichtete über die Kassengeschäfte – Josef Meckl und Karl Greiner bestätigten eine „saubere“ Führung der Finanzen.

Per Handschlag nahmen die beiden Vorsitzenden Josef Schwab und Wolfgang Stangl die „Neuen“ Johannes Weiß, Markus Meckl sowie Christine und Theresa Völkl in die nun 101 Mitglieder zählende Wehr auf.

Kommandant Franz-Josef Beimler berichtete, dass die Spielberger Feuerwehr derzeit 56 Aktive hat und nun auch Digitalfunkgeräte bekommen habe. Zehn Spielberger Feuerwehrmänner absolvierten einen Sprechfunklehrgang. Zusammen mit Markus Stangl führte Kommandant Beimler in Spielberg, Wampenhof, Goldbrunn, Woppenrieth und Sandbachhöf einen Funkversorgungstest durch. „Besonders bedanken möchte ich mich bei KBM Gerhard Gösl, der zu jeder Tag- und Nachtstunde für Fragen rund um den Digitalfunk zur Verfügung stand“. Ansonsten habe man im abgelaufenen Jahr verschiedene Übungen abgehalten und den Zaun am Löschteich in Wampenhof erneuert. Gösl meinte, dass die oft in die Kritik geratenen umfangreichen Lehrgänge eben sein müssten. Für das bevorstehende Jubiläum wünschte er sich Sonnenschein, aber kein Badewetter.

Vorzeigefeuerwehrmann mit Auszeichnung
Schwab dankte Hans Prößl aus Woppenrieth für dessen 30-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft der Feuerwehr. Er übergab an den „Vorzeigefeuerwehrmann“ eine Urkunde und einen Erinnerungskrug. „Für mich war und ist es selbstverständlich, wenn meine Feuerwehr ruft, dass ich da bin“, sagte der Geehrte. Prößl freue sich auf das bevorstehende Fest, das er als Festausschussmitglied voller Tatendrang „durchziehen“ wolle.

 
Bild (fvo) Hans Prößl (vorne Mitte)

  

Das Festprogramm:

Von Freitag, 15. Juli bis Sonntag, 17. Juli, feiert die Feuerwehr Spielberg im Festzelt (2000 Personen) mit einen Barzelt am „Fußballplatz“ (gegenüber Gasthaus Wirtsheiner) 125-jähriges Bestehen. Die Festleiter Josef Schwab, Anna Stangl und Matthias Schmid habe zusammen mit dem Festausschuss die Fäden bereits jetzt fest in der Hand. Musikkapellen, Sicherheitsdienst und Schausteller sind verpflichtet. Als Pate konnte Bürgermeister Josef Beimler gewonnen werden. Landrat Andreas Meier übernimmt die Ehrenpatenschaft. Am 15. April wird ein Patenbitten bei der Feuerwehr Waldthurn stattfinden. „Derzeit werden für die Festschrift in den einzelnen Häusern Geschichten gesammelt“, erklärte Festleiter Schmidt.
Laut Vorsitzenden Schwab haben sich 14 fesche Festdamen und 23 Festkinder bereiterklärt, damit die Feuerwehr ein besonders hübsches und freundliches Gesicht abgibt. „Was in den Festdamen steckt, haben sie beim italienischen Abend beim Awech gezeigt“. Aber auch bei den im vergangenen Jahr besuchten Festen hätten die Damen sowie die Kinder beste Werbung für die Wehr betrieben.

 Schmid gab dann das Programm für die drei Feiertage bekannt:

Freitag, 15. Juli: 19.30 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug am Festzelt; Zug zum Dorfplatz - dort Andacht mit Totengedenken; Festzug zum Zelt mit der Trachtenkapelle Waldthurn, 20.30 Uhr Partynacht mit den „Stoapfälzer Spitzbuam“.

Samstag, 16. Juli: 20.30 Uhr Festabend mit den „Urwaidler`n“

Sonntag, 17. Juli: 7 Uhr Abholung der Festbraut; 8.30 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug bei der Festbraut, Festgottesdienst an der Dorfkapelle, Festzug zum anschließenden Frühschoppen mit der Waldkirchner Blaskapelle.

14 Uhr Festzug: Aufstellung Richtung Wampenhof – Marsch Richtung Würzelbrunn – am Ortsausgang Umkehr und dann zum Festzelt. Dort spielt die Trachtenkapelle Waldthurn zu Unterhaltung der Besucher bis zum Festausklang auf.

 

(franz voelkl) Waldthurn, 24.01.16

 Alte Weiber mit Stoppelbärten

Spielberg (fvo) Allerhand komische und zwielichtige Gestalten traten am vergangenen Samstagabend beim Feuerwehrfasching beim Wirtsheiner in Spielberg in Erscheinung. Knastbrüder, kunterbunte Indianer und viele bis zur Unkenntlichkeit verkleidete Maschkerer konnten die Spielberger Feuerwehrmänner um Vorsitzenden Josef Schwab begrüßen. „Alte Weiber“ mit Kopftüchern, jugendlichen Gesichtern und Stoppelbärten belagerten das Gasthaus aber auch die Bar unterm Dach. Das Faschingspublikum aus jungen und älteren Semestern wurden von Jonas Kraus, Valentin Reil und Julian Bauer aus dem „Gänsbürgerort Waldthurn“ klasse und stimmungsvoll unterhalten.


(franz voelkl)  Waldthurn, 27.09.15

 Bella Italia in Spielberg

Charmante Festdamen laden zur italienischen Nacht

Spielberg (fvo) „Das war ein perfekter Einstieg in die letzte Phase der Vorbereitung zum 125 - jährigen Bestehen im nächsten Jahr“, meinte der Ehrenvorsitzende der Spielberger Feuerwehr, Bürgermeister Josef Beimler.
Die 15 charmanten Festdamen mit ihren Betreuerinnen Bianca Schwab und Anna Stangl hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und einen italienischen Abend präsentiert, bei dem es an nichts fehlte. Alleine die dekorierte Italomeile, die auch südländisch beheizt war, verbreitete kombiniert mit der von Karl Greiner aufgelegten „Eros Ramazotti – Musik“ ein Wohlfühlklima.  Eingeladen waren Freunde und Familien sowie die Dorfgemeinschaften Spielberg, Wampenhof, Woppenrieth, Sandbachhöf und Goldbrunn. Eine Besonderheit war es, dass auch die Festdamen des 100-jährigen Jubiläums von 1991 mit Festbraut Lydia Windisch (geb. Prößl – Woppenrieth) samt der damaligen Festdamenbetreuerin Maria Völkl in die Halle von Petra und Erwin Schwab gekommen waren. Auch die damaligen Brautbegleiterinnen und Bianca Schwab (geb. Völkl) sowie Sandra Stengel - Rewitzer (geb. Käs) aus Altenstadt/Voh. ließen es sich nicht nehmen, sich italienisch verwöhnen zu lassen. Die „Ex-Festdamen“ erzählten alte Geschichten, ließen die damaligen Hürden der Kleiderwahl Revue passieren und hatten mit ihren Nachfolgerinnen einen klasse Abend.

„Sie verwöhnen unsere Gäste mit italienischer Küche und Leckereien, die sie selbst produzierten“, erklärte der Vorsitzende der Feuerwehr Josef Schwab. Pizza, italienischer Bauernsalat, Rucolasalat, italienischer Nudelsalat, Tomate Mozzarella waren bei anspruchsvollen Weinen nur einige Spezialitäten. Auch zum Nachtisch reichten die hübschen Feuerwehrdamen Mousse au Chocolat, Amaretto - Creme, Panna Cotta und Blätterteig Apfelrosa. Um die 180 Italienfreaks waren gekommen und räumten das Buffet zur Freude der jungen Frauen so richtig ab.
„Mit unseren Festdamen kommen wir echt gut an“, stellte Vorsitzender Schwab weiter fest. Er dankte zusammen mit Festbraut Christina Bodensteiner Gerlinde Glaser aus Mitterhöll, für die Ausstattung der Truppe mit hübschen Shirts.

 
Bild (fvo)

 

(franz voelkl) Waldthurn, 31.01.15 

Spielberger Feuerwehr – Fasching beim Wirtsheiner sprengt Gasthaus und Bar 

Spielberg(fvo) Der Woppenriether Feuerwehrkamerad Dr. Nikolaus Globisch hatte das klassische Musikarrangement zusammengestellt und die „Spielberger Luhequellstelzen“ interpretierten nach den Worten von Moderatorin Anna Beimler mit ihren eigenwilligen Bewegungen und begnadeten Körpern tänzerisch die Musik. Beim Feuerwehrfasching beim Wirtsheiner passte am vergangenen Freitag wieder alles – Heiterkeit, farbenfrohe Kostüme und beste Unterhaltung.
Das Bächerduo aus Irchenrieth und Spontanmusiker Stefan Fuhrich spielten für die Besucher.

Auffällig war, dass viele junge Faschingfans sich eine Pappnase oder Narrenkappe aufsetzten und sich in das tiefverschneite Spielberg aufmachten. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen. „Wir überlegen, die acht Tänzer im nächsten Jahr (15. bis 17. Juli 2016) beim bevorstehenden Großereignis „125-jähriges Bestehen“ als besondere künstlerische Attraktion an den Start gehen zu lassen“, scherzte Sprecherin Beimler nach der „gelungenen Choreographie“ des Balletts. Für die Sicherheit der von der Frauenwelt umschwärmtenTanzgruppe zeigten sich die Spielberger Jungmänner Simon Schwab und Lukas Völkl als Bodyguards verantwortlich.

 
Bild (fvo) Die „Spielberger Luhequellstelzen“ begeisterten die Feuerwehrfaschingsbesucher beim Wirtsheiner

 

(franz voelkl) Waldthurn, 19.01.15

 Führung weitgehend bestätigt – Freiwillige Feuerwehr Spielberg e.V.

Spielberg(fvo) Bei der Spielberger Feuerwehr läuft auch in den nächsten sechs Jahren alles in bewährten Bahnen. Neuwahlen und eine Satzungsänderung standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Wirtsheiner. Die Mitglieder bestätigten weitgehend die Vorstandschaft und die Kommandanten. Vorsitzender ist weiterhin Josef Schwab, ihm zur Seite steht als 2. Vorsitzender Wolfgang Stangl. Franz-Josef Beimler und Andreas Schmid sind die beiden Kommandanten. Schwab konnte Ehrenvorsitzenden und Bürgermeister Josef Beimler sowie Ehrenkommandant Albert Völkl sowie viele Mitglieder begrüßen.
Die Versammlung gedachte des erst kürzlich verstorbenen Ehrenmitglieds Johann Prößl aus Woppenrieth. Schwab referierte über die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. Kommandant Franz-Josef Beimler rief die zahlreichen Übungen in Erinnerung. „Wir hatten Gott sei Dank wenig Einsätze“, berichtete der Kommandant und wies auf die bevorstehende Einführung des Digitalfunks hin. Derzeit seien 55 aktive Mitglieder im Einsatz. „Eine Bitte an die Landwirte – denkt bei Einsätzen immer an einen Traktor für unseren Anhänger“!

Dass die Finanzen stimmen, zeigte der Bericht von Kassier Josef Stangl, dessen vorzügliche und saubere Führung Reinhold Feiler lobte.
Per Handschlag nahmen die Verantwortlichen Florian Ott aus Wampenhof in die Wehr auf. Bürgermeister Beimler, Kreisbrandmeister Gösl und Martin Völkl führten die anstehenden Neuwahlen zügig durch.

Neben den beiden Vorsitzenden und den beiden Kommandanten wählte die Versammlung Sebastian Schwab und Tobias Härtl zu ihren Fahnenträgern. Martin Schwab fungiert auch für die nächsten sechs Jahre als Vereinsdiener. Die Kasse führt weiterhin Josef Stangl aus Goldbrunn und die schriftlichen Arbeiten erledigt auch in Zukunft Anna Beimler. Als Beisitzer wurden bestimmt: Christoph Ertl aus Woppenrieth (neu), Martin Gollwitzer aus Sandbachhöf, Manfred Forster aus Wampenhof und Christian Völkl (Spielberg). Die Kassengeschäfte überwachen Karl Greiner jun. und Josef Meckl (neu). Stellvertretender Vorsitzender Stangl erläuterte dann die Satzungsänderung und die Umbenennung in „Freiwillige Feuerwehr Spielberg e.V.“. Dies sei hinsichtlich des bevorstehenden Großereignisses „125-jähriges Bestehen“ im nächsten Jahr (15. bis 17. Juli 2016) nötig – die Versammlung stimmte der Satzungsänderung zu.
Der Waldthurner Rathauschef meinte, dass dieser Verein mit seiner ehrenamtlichen Arbeit „Feuerschutz zum Nulltarif“ in Spielberg gewährleiste.
Johann Leipold appellierte, die bisher abwechselnd zwischen Schützenverein Tell und Feuerwehr gehaltenen Sommernachtsfeste gemeinsam zu organisieren. Nach einer kontroversen Diskussion versprach Vorsitzender Schwab, dieses Thema bei einer Vorstandsitzung zu erörtern.
Kreisbrandmeister Gerhard Gösl nahm auch hinsichtlich der Umstellung auf Digitalfunk Stellung und meinte, dass für die vier Gemeindefeuerwehren Schulungen im Feuerwehrgerätehaus in Waldthurn durchgeführt werden.

 

Bild (fvo) Die „Freiwillige Feuerwehr Spielberg e.V.“ wird auch in den nächsten sechs Jahren von den Vorsitzenden Josef Schwab (vorne links) und Wolfgang Stangl (dahinter links) geführt.

 

(franz voelkl) Waldthurn, 12.07.14 

Sommernachtsfest der Feuerwehr im Wilhelmstodl

Spielberg (fvo) „Mich freut es besonders, dass unser Patenkind, die Feuerwehr aus Spielberg bei Waldmünchen da ist“, meinte Feuerwehrvorsitzender Josef Schwab beim Sommernachtsfest am vergangenen Freitag im Wilhelmstodl. Anlässlich der 125 – Jahr – Feier ihrer befreundeten Wehr hatten die „Waldthurner Spielberger“ für die „Waldmünchner Spielberger“ im vergangenen Jahr die Ehrenpatenschaft übernommen. Das Waldmünchner Patenkind war nun zum Sommernachtsfest mit einem großen Bus gekommen. Neben vielen Einheimischen waren Feierlaunige aus dem Waldthurner und Flosser Land und sogar aus Mitterteich in das kleine idyllische Dorf gepilgert. Petrus wollte es, dass man das Fest in den Wilhelmstodl verlegen musste, was sich als optimale Lösung herausstellte. Die Südwind Buam aus Falkenberg bliesen mit ihrer flotten Musik wie ein Sturm durch die Scheune und Christine, Christian und Altgrillmeister Albert Völkl servierten exzellente Bratwürste und Grillfleisch. Die 17 großen Bleche der begehrten „Playmountain Pizzen“ waren schnell vergriffen. Zu später Stunde reichten die Feuerwehrfrauen ihre selbstgebackenen Kuchen mit Kaffee – das Durchhaltevermögen bis in den frühen Morgen war so garantiert.

 

 

(franz voelkl)  Waldthurn, 04.07.14

 Feuerwehr installiert neue Rutsche – Sommernachtsfest am Freitag

Spielberg: Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten für das Kult – Sommernachtsfest am kommenden Freitag (11.7.) hat die Feuerwehr Spielberg die morsch und marode gewordene alte Rutsche am Spielplatz abgebaut und mit einer von der Marktgemeinde gesponserten neuen Rutschbahn inklusive Turm ersetzt. Für Vorsitzenden Josef Schwab und seine Mannen ist nicht nur das gute Aussehen des neuen Spielgerätes wichtig: „Hier spielen täglich viele Dorfkinder und für uns steht auch der Sicherheitsgedanke im Mittelpunkt - die neue Rutsche war überfällig“.

Schwab wies darauf hin, dass die Vorbereitungen für das Sommernachtsfest auf Hochtouren laufen, damit am Freitag ab 20 Uhr das diesjährige lauschige Sommernachtsfest am Spielplatz steigen kann. „Südwind“ aus Falkenberg werden sich für die Besucher musikalisch ins Zeug legen.

Ehrenkommandant Albert Völkl und sein Team werden wieder den selbstgebauten „Schmid-Mich - Grill“ anheizen. Sie sorgen mit kulinarischen Köstlichen wie Bratwürsten, Grillfleisch, Käse und Brezen sowie Getränken für das leibliche Wohl. Auch die berühmten Spielberger Pizzen werden wieder gebacken. Das Fest wird garantiert bei jedem Wetter und freiem Eintritt stattfinden – sollte der Wettergott den Spielbergern nicht wohlgesonnen sein, wird kurzerhand in den „Wilhelmstodl“ umgezogen.

 

Eigenbericht  | Spielberg |  22.02.14

Festdamen wurden gewählt! :-)

franz voelkl  | waldthurn |  20.01.14

Bei Spielberger Feuerwehr alles im Lot - Festausschuss gewählt

Spielberg(fvo) Das 125-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Spielberg im Jahr 2016 wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus. Bei der Jahreshauptversammlung war das Gasthaus Feiler mit 50 Feuerwehrmitgliedern proppenvoll. Den enormen Zusammenhalt zeigt die Tatsache, dass bei 90 Mitgliedern mehr als die Hälfte zu dieser Versammlung kamen. Im Mittelpunkt standen Rückblicke und die Ehrung von Ludwig Beer aus Wampenhof für seine 60-jährige Treue zur Wehr und die Ernennung zum Ehrenmitglied – die Urkunde wird ihm im Laufe der Woche überreicht.
Vorsitzender Josef Schwab gedachte des verstorbenen Ehrenmitglieds Georg Schmid. Dann listete er die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres auf.
Kommandant Franz-Josef Beimler rief die zahlreichen Übungen in Erinnerung und berichtete über die im vergangenen Jahr abgelegten Leistungsabzeichen in Bronze und Silber. „Wir haben insgesamt 50 aktive Mitglieder“, berichtete der stolze Kommandant.
Schwab wies auf das in zwei Jahren bevorstehende 125-jährige Gründungsfest hin. „Wir haben uns ein 3-Tagesfest mit Festzug vorgestellt“. Ohne die Unterstützung der gesamten Wehr sei dies aber nicht möglich. Einstimmig wurde der Vorschlag der Vorstandschaft angenommen. Bürgermeister Beimler leitete dann die Wahl des Festausschusses, der im Frühsommer seine Arbeit aufnehmen wird. Neben der gesamten Vorstandsriege wurden zusätzlich einstimmig in dieses Gremium gewählt: Bernhard Beimler, Albert Völkl, Jürgen Käs, Matthias Schmid, Erwin Schwab, Johann Schwab, Peter Gmeiner, Karl Greiner jun., Josef Meckl und Matthias Prößl.
Per Handschlag nahmen Vorsitzender Schwab, die Kommandanten Franz-Josef Beimler und Andreas Schmid, Kreisbrandmeister Gerhard Gösl sowie Ehrenvorsitzender Josef Beimler mit Teresa Schwab (Spielberg), Franz Gmeiner (Woppenrieth), Tobias Ott (Wampenhof) und Christoph Ertl (Woppenrieth) vier „Neue“ in die Wehr an der Grenze zum Flosser Land auf.
Dass die Finanzen stimmen, zeigte der Bericht von Kassier Josef Stangl, dessen vorzügliche Führung Karl Greiner jun. lobte.
Der Waldthurner Rathauschef meinte, dass der Verein in diesem Ort mehr sei als eine reine Feuerwehr und wies auf das Großereignis „125-jähriges Bestehen“ hin. „Ihr seit gleichzeitig Kulturträger und Mädchen für Alles“. Beimler plädierte für die Beschaffung eines neuen Feuerwehrhängers, der für die Einsätze in der Marktgemeinde wichtig sei.
Kreisbrandmeister Gerhard Gösl unterstützte die Forderung der Spielberger und sprach zusätzlich die Installation von Rauchmeldern in den Wohnungen und Häusern an. Zum Schluss der äußerst harmonischen Versammlung wies Vorsitzender Schwab auf den am Samstag, den 22. Februar erstmals wieder stattfindenden Faschingstanz beim Wirtsheiner hin. „Wir wollen damit diese alte Tradition wieder aufleben lassen und somit die Kameradschaft weiter fördern“.
 

Bild(fvo) Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Spielberg wurden vier „Neue“ per Handschlag aufgenommen. Von links: Bürgermeister und Ehrenvorsitzender Josef Beimler, Kommandant Franz-Josef Beimler, Vorsitzender Josef Schwab, Teresa Schwab, stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Stangl, Tobias Ott, stellvertretender Kommandant Andreas Schmid, Christoph Ertl und Kreisbrandmeister Gerhard Gösl. Nicht im Bild: Franz Gmeiner.
 

franz voelkl  | waldthurn | 29.06.13

Geschicklichkeit und gute Ausbildung
Spielberger Feuerwehrmänner legen Leistungsabzeichen in Silber und Bronze.
Großes Lob von den Schiedsrichtern

Spielberg(fvo) Das lief wie am Schnürchen. Nach längerer Zeit stellten sich 12 Feuerwehrmänner und eine weibliche Kollegin der Feuerwehr Spielberg wieder den Anforderungen von Leistungsprüfungen. Sie zeigten dabei ihren sehr guten Leistungsstand und beeindruckten mit ihrer Geschicklichkeit. Mit Bravour legten sie die Leistungsprüfung in Silber und in Bronze ab. Ob Theorie, verschiedene Knoten, Zielspritzen und das richtige Vorgehen bei einem Löschangriff - die hochmotivierten Spielberger ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und imponierten den beiden Schiedsrichtern Dieter Malzer aus Waldthurn und Kreisbrandmeister Gerhard Gösl. Nach Wochen voller Übungen haben die zwei Gruppen unter der Führung von Ausbilder Kommandant Franz-Josef Beimler und seinem Stellvertreter Andreas Schmid erfolgreich abgeschlossen.
Die Abnahme fand bei trockenen Verhältnissen in Wampenhof statt. Die beiden Vorstände Josef Schwab und Wolfgang Stangl waren sichtlich erleichtert und freuten sich über den guten Ausbildungsstand ihrer Truppe. "Wichtig ist, dass alles funktionierte und der Zusammenhalt gut ist", erklärt zweiter Vorstand Stangl. Die beiden Schiedsrichter waren sichtlich beeindruckt: "Das war eine perfekte Vorstellung", erklärte Malzer. Schließlich erhielten die beiden erfolgreichen Trupps im Besein von Ehrenkommandant Albert Völkl ihren verdienten Lohn. Aus den Händen der Schiedsrichter bekamen das Leistungsabzeichen in Bronze: Franz-Josef Beimler, Markus Stangl, Thomas Schwab, Stefan Fuhrich, Josef Stangl, Felix Schwab, Michael Fuhrich, Tobias Härtl und der an diesem Tag seinen 17. Geburtstag feiernde Michael Schwab. Das Leistungsabzeichen in Silber konnten sich Franz-Josef Beimler, Markus Stangl, Anna Beimler, Andreas Schmid, Sebastian Schwab, Thomas Schwab, Josef Stangl, Matthias Weiß und Tobias Härtl anheften.
Bürgermeister Josef Beimler lobte die beiden Ausbilder. "Ihr glaubt gar nicht, wie ich mich freue", schwärmte der Rathauschef. Die Spielberger Feuerwehr habe ihre Gerätschaft im Griff. "Was hilft uns das beste technische Gerät wenn keiner damit umgehen kann".



Bild (fvo) Nach Abschluss der Prüfung zeigten sich die die gesamtenVorstandschaft und die beiden Trupps überglücklich. Sie erhielten aus den
Händen der beiden Schiedsrichter Dieter Malzer (links) und Kreisbrandmeister
Gerhard Gösl (Dritter von rechts) die Leistungsabzeichen in Silber und
Bronze.
 

Von (ms)  |  14.12.2012  | Netzcode: 3498836  | 

Neuer Schweinestall Raub der Flammen

Zehn Feuerwehren verhindern in Spielberg Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude

Waldthurn. (ms) Zum Glück befanden sich noch keine Schweine in dem neuen Stall, der am Donnerstagnachmittag plötzlich in Flammen stand. Ein Großaufgebot an Feuerwehren verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäude.
Arbeiter einer auswärtigen Firma waren den ganzen Tag in der noch nicht ganz fertiggestellten Stallung im Waldthurner Ortsteil Spielberg beschäftigt. Gegen 15.30 Uhr entdeckten sie und der Hofbesitzer plötzlich den Brand. Binnen kürzester Zeit schlugen die Flammen aus dem Holzdach. Dunkle Rauchwolken stiegen in den Himmel auf und wiesen den Rettungskräften schon von weitem den Weg.

Schnellstens waren die Feuerwehren Spielberg, Waldthurn, Vohenstrauß, Altenhammer, Lennesrieth, Flossenbürg, Floß, Pleystein, Oberbernrieth und Plößberg an den Brandherd geeilt, dazu das Technische Hilfswerk aus Weiden mit Ortsbeauftragtem Andreas Duschner. Feuerwehren und THW waren mit 29 Einsatzfahrzeugen und über 120 Mann vertreten.
Leider konnte der 20 Mal 10 Meter große Stall nicht mehr gerettet werden. Das Holzdach stürzte ein. Dafür verhinderten die Feuerwehrmänner, dass die Flammen auf eine direkt angebaute Scheune übergriffen.

Während der Löscharbeiten gefror das Wasser auf dem Boden. Daher wurde der Bauhof der Marktgemeinde Waldthurn angefordert, der mit Streumittel für mehr Standsicherheit sorgte. Das Polizeipräsidium Regensburg beziffert den Schaden mit rund 100 000 Euro. Dies dürfte nach Einschätzung der Feuerwehr bei weitem nicht reichen. Sie geht von einer Viertel Million Euro aus. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Brandsursache ist noch nicht bekannt. Hinzu kamen die acht Fahrzeuge des BRK mit rund 20 Kräften. Der Betreuungsdienst des BRK aus Windischeschenbach, Eschenbach und Pressath versorgte die Feuerwehrleute mit warmen Getränken und später mit Gulaschsuppe.

"Die Zusammenarbeit der zehn Wehren klappte trotz der Schneeverwehungen und der enormen Schneehöhe ausgezeichnet", berichtete Kreisbrandrat Richard Meier aus Störnstein, der zusammen mit Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer aus Pleystein und Kreisbrandmeister Martin Weig aus Vohenstrauß die Löscharbeiten koordinierte. 1,5 Kilometer Schlauchleitungen mussten verlegt werden, um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben.
 

 

Von (jb)  |  27.01.2012  | Netzcode: 3119504  

Um Feuerwehr gut bestellt

Spielberger Truppe blickt auf ruhiges Jahr zurück - Anhänger ein Wunsch

Spielberg. (jb) Ein Rückblick, Neuaufnahmen und zahlreiche Ehrungen waren die wichtigsten Tagesordnungspunkte der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Spielberg im Gasthaus Feiler.

Schriftführerin Anna Beimler verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Den gesellschaftlichen Bereich listete Vorsitzender Josef Schwab auf. Kommandant Franz-Josef Beimler berichtete von einem ruhigen Jahr. Bei der Brandschutzwoche in Woppenrieth beim Anwesen Peter Ertl klappte alles sehr gut. Vorausschauend gab er bekannt, dass wieder ein Leistungsabzeichen abgelegt wird.
Vorsitzender Schwab und Kommandant Beimler sowie Bürgermeister Josef Beimler nahmen per Handschlag Felix und Michael Schwab in die Feuerwehr Spielberg auf. Dass die Finanzen stimmen, zeigte der Bericht von Wolfgang Stangl. Karl Greiner jun. hatte zusammen mit Reinhold Feiler die Kasse geprüft.

25 Jahre gehören Gerhard Hoffmann und Ludwig Blödt der Feuerwehr Spielberg an. Auf 40 Jahre können Georg Käs und Josef Feiler zurückblicken. Ein halbes Jahrhundert halten Alois Puff, Alfred Grötsch, Christian Stangl und Johann Forster die Treue, wofür der Vorsitzende besonders dankte. Alle Geehrten erhielten Urkunden. Bürgermeister Josef Beimler, zugleich Ehrenvorsitzender der Spielberger Wehr, dankte den Feuerwehrleuten für ihren Einsatz. "Wenn ich in die Runde schaue und die viele Jugendliche sehe, so weiß ich, dass es um die Feuerwehr in Spielberg gut bestellt ist."
Es kam auch der Wunsch nach einem Anhänger zur Sprache. Kommandant Beimler meinte dazu, dass zunächst alle finanziellen Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden sollten, dann werde ein Antrag an die Gemeinde gestellt.

 

 

Von (jb)  |  15.07.2010  | Netzcode: 2410841
Spielberg

Von (jb)  |  25.02.2010  | Netzcode: 2213037

Spielberg

Albert Völkl Ehrenkommandant

Feuerwehr Spielberg dankt damit für 34 Jahre Einsatz - Zwei Brandeinsätze

Die Feuerwehr Spielberg hat nun auch einen Ehrenkommandanten. Albert Völkl galt in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Feiler ein Dank für den über 34 Jahre langen Einsatz bei der Wehr. Kreisbrandrat Richard Meier überreichte die Urkunde.
Nach dem Totengedenken verlas Schriftführerin Anna Beimler das Protokoll der letztjährigen Versammlung.
Den gesellschaftlichen Bereich im vergangenen Jahr listete Vorsitzender Josef Schwab auf. Er spannte dabei einen weiten Bogen, von der Teilnahme an den weltlichen und kirchlichen Festen bis zur Marktmeisterschaft im Fußball. Mit Stolz berichtete der Vorsitzende weiter, dass hier der vierte Platz belegt werden konnte.
Kommandant Franz-Josef Beimler sprach von einem ereignisreichen Jahr. "Wir wurden zu Brandeinsätzen bei der Lagerhalle in Ottenrieth und zum Brand des landwirtschaftlichen Anwesens in Lennesrieth gerufen, wo wir mit je 18 Aktiven vertreten waren", berichtete der Kommandant.
"Bei dem Brand in Lennesrieth war es unsere Aufgabe, das Wasser aus dem Badeweiher anzusaugen." Neben einer Großübung beim Reha-Zentrum in Waldthurn, habe man auch Lehrgänge besucht.

Dass die Finanzen stimmen, zeigte der Bericht von Kassier Wolfgang Stangl, dessen vorzügliche Buchführung Kassenrevisor Reinhold Feiler, der zusammen mit Karl Greiner jun. die Kasse geprüft hatte, lobte.
Anschließend stand Albert Völkl im Mittelpunkt. Kreisbrandrat Meier, hob hervor, dass Völkl 34 Jahre Kommandant der Spielberger Wehr war und diese mit viel Umsicht geführt habe. Er habe eine intakte Wehr verlassen und bringe noch heute seine Erfahrung mit ein.
Bürgermeister Josef Beimler, zugleich Ehrenvorsitzender der Spielberger Wehr, freute sich, dass die Feuerwehr Aufgaben übernehme, die die Kommune wahrzunehmen hätte. An die Adresse von Völkl übermittelte er für den langjährigen Einsatz den Dank.


 


 

"Der Neue Tag" 08.08.2009  | Netzcode: 1947345 | 

 

"Der Neue Tag" 18.04.2009  | Netzcode: 1795999  | 

Brand einer Lagerhalle: Feuerwehr stoppt Flammen vor Wohnhaus

Ottenrieth. (dob) Mehr als 100 000 Euro Sachschaden entstanden nach ersten vorsichtigen Schätzungen am Freitagabend bei einem Großbrand im Ortsteil der Marktgemeinde Waldthurn. Gegen 20.20 Uhr heulten die Sirenen. Kurz darauf eilten die Feuerwehren aus der ganzen Region zum Brandort. Ein weithin sichtbar heller Schein erleuchtete den regennassen Nachthimmel. Die Lagerhalle des Agrarfachhandels Georg Weig brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits lichterloh. In der großzügigen Lagerhalle war vorwiegend Kunstdünger untergebracht. Durch das massive Eingreifen der schlagkräftigen Feuerwehren konnten die angrenzenden Gebäude, unter anderem ein weiteres Lagerhaus sowie das sich in unmittelbarer Nähe befindliche Wohnhaus, vor einem Übergreifen des Flammenmeers gerettet werden. Die Brandursache stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest. Der Kriminaldauerdienst nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Ein regelrechter "Schaulustigen-Pilgerzug" wälzte sich bei starkem Dauerregen in Richtung früheren Waldthurner Bahnhof. Die Lennesriether Kreuzung ähnelte zeitweise einem belebten Verkehrsknotenpunkt.
 

"Der Neue Tag" von (bay)   |  02.02.2009  | Netzcode: 1695758

"Der Neue Tag" von (jb)  |  22.01.2009  | Netzcode: 1683542

Albert Völkl hört auf
Franz-Josef Beimler neuer Kommandant in Spielberg



Franz-Josef Beimler ist neuer Kommandant der Feuerwehr, nachdem Albert Völkl nach 34 Jahren nicht mehr kandidierte. In der Jahreshauptversammlung wählten 36 stimmberechtigte Aktive Andreas Schmid zum Stellvertreter.
In seinem letzten Tätigkeitsbericht ließ Völkl das zurückliegende Jahr Revue passieren. "Neben einem Kaminbrand in Woppenrieth, hatten wir keine größeren Brände zu bekämpfen", informierte der Sprecher, der anfügte, "dass auch eine Ölspur in Richtung Wampenhof abgesichert werden musste". Höhepunkt war die Feierstunde für die neue Tragkraftspritze.
Außerdem ehrte Vorsitzender Josef Schwab treue Mitglieder. Seit 50 Jahren sind Michael Völkl und Josef Völkl, der auch zum Ehrenmitglied ernannt wurde, dabei. Bürgermeister Josef Beimler dankte den beiden für die Loyalität und hob die Leistungen von Albert Völkl hervor. "Der dienstälteste Kommandant in ganz Bayern geht von der Kommandobrücke", ergänzte Kreisbrandmeister Gerhard Gösl.

 

"Der Neue Tag" von (jb)  |  21.01.2009  | Netzcode: 1682040

Generalversammlung der Feuerwehr Spielberg

Viele Veränderungen im Vorstand und eine Neuaufnahme waren die wichtigsten Punkte der Generalversammlung der Feuerwehr am Sonntag in der Gastwirtschaft "Gmeiner". Vorsitzender bleibt Josef Schwab, neuer Stellvertreter ist Wolfgang Stangl (bisher Alfons Härtl).

Anna Beimler heißt die neue Schriftführerin, die Finanzen verwaltet künftig Josef Stangl. Außerdem beriefen die Mitglieder Hans Prößl, Manfred Forster und Martin Gollwitzer in den Ausschuss und wählten Sebastian Schwab sowie Tobias Härtl zu Fahnenträgern. Martin Schwab übernimmt den Posten des Vereinsdieners. Die Kasse prüfen Reinhold Feiler und Karl Greiner (neu). Gerätewart ist Christian Völkl.
Über 50 Mitglieder nahmen an der Veranstaltung teil. Den gesellschaftlichen Bereich listete Vorsitzender Schwab auf. Kassier Wolfgang Stangl erläuterte einen zufriedenstellenden Kassenbestand. Reinhold Feiler, der mit Martin Schwab die Kasse geprüft hatte, bescheinigte einwandfreie Buchführung.
Nachdem Michael Fuhrich per Handschlag in die Wehr aufgenommen war, lobte Bürgermeister und Ehrenvorsitzender Josef Beimler den Zusammenhalt der Floriansjünger. Auch Kreisbrandmeister Gerhard Gösl hob die Leistungen der Spielberger Feuerwehrleute hervor. Zum Abschluss gab der Vorsitzende bekannt, dass es am 7. März ein Starkbierfest geben soll.

"Der Neue Tag" von (jb)  17.09.2008  | Netzcode: 1536649

Segen für neue Tragkraftspritze


Feuerwehr Spielberg nun wieder für Einsätze gerüstet - Lob für Engagement der Floriansjünger

"Die Gemeinde stellt die Geräte und Ausrüstung. Das Leben und der Geist muss von den Feuerwehren kommen", stellte Bürgermeister Josef Beimler bei der Übergabe
der neuen Tragkraftspritze an die Feuerwehr heraus. Damit sind die Floriansjünger wieder für Einsätze gerüstet.

Nach dem Festgottesdienst in der Kapelle St. Wendelin segnete Pfarrer Marek Baron das Gerät. Zuvor hatte Vorsitzender Josef Schwab die Gäste, unter ihnen Bürgermeister und Markträte, Vertreter aller vier Ortsfeuerwehren und eine Abordnung aus Spielberg bei Waldmünchen, begrüßt. "Unsere Feuerwehren prägen die Dorfgemeinschaft in unserem Markt Waldthurn. Durch freiwilliges, selbstloses Tun und Handeln, rund um die Uhr bereit zu sein, Hab und Gut, Leib und Leben unserer Bürger zu schützen", sagte Beimler und überreichte das Gerät an Kommandant Albert Völkl.

Dieser dankte dem Marktrat für den einstimmigen Beschluss. Den Dankesworten schloss sich Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer im Beisein von Kreisbrandmeister Gerhard Gösl an. Beim "Wirtsheiner" lobte Kreisbrandrat Richard Meier die Schlagkraft der Ortsfeuerwehr.

 

 

"Der Neue Tag" von (jb)  |  04.08.2008  | Netzcode: 1486341
Spielberg

Neue Tragkraftspritze für Spielberger Feuerwehr

Die Feuerwehr ist für den Brandeinsatz wieder gerüstet. Nachdem die bisherige, 30 Jahre alte Tragkraftspritze die nötige Leistung nicht mehr erbrachte, stellten die Verantwortlichen um Vorsitzenden Josef Schwab und Kommandant Albert Völkl den Antrag auf Ersatz an den Markt Waldthurn. Nach über zwei Monaten traf das fast 10 000 Euro teuere Gerät nun bei den Floriansjüngern ein. Bürgermeister Josef Beimler sagte, dass es bei der Zustimmung durch den Marktrat keine Schwierigkeiten gegeben habe, da die Feuerwehr mit Anschaffungen sowieso sparsam umgehe. Ein kleine Feierstunde schloss sich an. Bild: jb

"Der Neue Tag" 24.01.2008  |  Netzcode: 1243389

Ehre für Alfons Gollwitzer

Auszeichnung für 50-jährige Mitgliedschaft bei Feuerwehr Spielberg

Spielberg. (jb) In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr wurde Alfons Gollwitzer für 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. "Wenn auch der aktive Dienst nicht im Vordergrund stand, so warst du dennoch da, wenn du gebraucht wurdest", würdigte Vorsitzender Josef Schwab die Verdienste des Jubilars.

Mehr als 40 Mitglieder nahmen an der Veranstaltung im voll besetzten Gasthaus Reinhold Feiler teil. Über den gesellschaftlichen Bereich im vergangenen Jahr informierte Schwab. Dazu gehörten die Teilnahmen an vielen weltlichen und kirchlichen Festen. Außerdem hat Erik Resene für die Feuerwehr eine Homepage installiert.

Kommandant Albert Völkl berichtete, dass die Feuerwehr zu keinem Ernstfall gerufen wurde. Fünf Teilnehmer, darunter eine Frau, absolvierten die Truppmann-Ausbildung. "Nach dieser Weiterbildung besitzt nun eine komplette Gruppe die Truppmann-Ausbildung nach den neuesten Vorschriften." Die Feuerschutzwoche fand in Floß statt. Die Spielberger Wehr war nur als Ersatz eingeteilt.

Der Wehr gehören derzeit 43 Aktive und fünf Jugendliche an. Mit dem Dank an die Gemeinde für die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen und dem Hinweis, dass die Übungen schlecht besucht seien, schloss er den Tätigkeitsbericht. Dass die Finanzen stimmen, zeigte der Bericht von Kassier Wolfgang Stangl, dessen vorzügliche Buchführung Kassenrevisor Reinhold Feiler lobte.

Bürgermeister Josef Beimler, zugleich Ehrenvorsitzender, freute sich, dass die Feuerwehr Aufgaben übernehme, die die Kommune wahrzunehmen hätte. Wegen der schadhaften Pumpe müsse ein Antrag an die Gemeinde gestellt werden.

Kreisbrandmeister Gerhard Gösl wünschte sich, dass die Spielberger in diesem Jahr wieder ein Leistungsabzeichen absolviere. Abschließend gaben die Verantwortlichen noch bekannt, dass am 8. März ein Starkbierfest stattfindet.

"Der Neue Tag" 17.07.2007  |  Netzcode: 11044228

Sommernachtsfest der Feuerwehr

Am Freitag, 20 Uhr, lädt die Feuerwehr Spielberg zum Sommernachtsfest ein. Die Mitglieder sorgen mit Bratwürsten, Grillfleisch, Käse und Brezen sowie Getränken für das leibliche Wohl. Die musikalische Unterhaltung übernehmen die "Asbach Buam". Bei schlechter Witterung findet ein Stodlfest in Wampenhof statt. Arbeitsdienst am Freitag ab 13 Uhr auf dem Kinderspielplatz.

"Der Neue Tag" 26.03.2007  |  Netzcode: 10991136
Waldthurn

Viele Anwärterinnen

Jugendliche absolvieren Feuerwehr-Grundausbildung

Die Feuerwehrgrundausbildung, zu der Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer eingeladen hat, läuft zur Zeit im Gerätehaus.

Jugendliche der Feuerwehren Waldthurn, Lennesrieth, Bernrieth und Spielberg treffen sich mehrmals wöchentlich im Gerätehaus in Waldthurn, um ihr Grundwissen der Bereiche Rechte und Pflichten, Grundtechniken im Brand- und Technischen Hilfeleistungseinsatz, Geräte- und Fahrzeugkunde, Gefahren an Einsatzstellen und vieles mehr zu erweitern.

Leitender Ausbilder Hans Kleber aus Eslarn versucht mit vielen weiteren Ausbildern der umliegenden Gemeinden den Anwärtern in trockener Theorie und vielseitiger Praxis die neuesten Vorgaben und Inhalte beizubringen.

Eine Besonderheit ist unter anderem, dass die vor kurzem grundlegend geänderten Vorschriften zu den Leistungsabzeichen bereits in den Unterricht einfließen. Es gibt beispielsweise künftig Unterschiede zwischen "wasserführenden" und "trockenen" Löschfahrzeugen sowie Verkehrsabsicherung und den Einsatz von schwerem Atemschutz zur Leistungsprüfung.

Besondere Freude bereitet den Lehrgangsteilnehmern die große Anzahl von Damen. Die Feuerwehr Bernrieth schickte sogar eine komplette Löschgruppe von Anwärterinnen zu diesem Lehrgang. "Frauen in der Feuerwehr" ist auch das Motto der Brandschutzwoche im Herbst.

"Der Neue Tag" 25.01.2007  |  Netzcode: 10968865
Spielberg/Waldthurn

Freizeit für Schutz der Bürger

Bürgermeister lobt Leistungen der Feuerwehr Spielberg

"Wenn ich in die Runde schaue und die vielen Jugendlichen sehe, so weiß ich, dass es um die Wehr gut bestellt ist", führte Kreisbrandmeister Gerhard Gösl am Sonntag bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Spielberg im Gasthaus "Wirtsheiner" aus.

Schriftführer Wolfgang Stangl verlas zunächst das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Den gesellschaftlichen Bereich listete Vorsitzender Josef Schwab auf. Mit Stolz berichtete er, dass man auch beim Bau der Vereinshalle mitgewirkt habe: "Es wurden die großen Schubtore angefertigt und eingebaut. Auch am Bürgerfest in Waldthurn haben wir uns mit dem Spülen der Krüge beteiligt".

Kommandant Albert Völkl berichtete, dass wieder ein Leistungsabzeichen absolviert. wurde. Bei der Feuerschutzwoche bestand die Aufgabe darin, am Oberflurhydranten beim Skilift Wasser zu entnehmen und zum Fahrenberg zu pumpen. Weiter beteiligt sich die Wehr an einer Schauübung in der tschechischen Partnerstadt Hostau. Mit dem Dank an die Gemeinde, für die finanzielle Unterstützung schloss der Kommandant.

Dass die Finanzen stimmen, zeigte der Bericht von Kassier Wolfgang Stangl, dessen vorzügliche Buchführung Kassenrevisor Reinhold Feiler lobte.

Bürgermeister Josef Beimler, zugleich Ehrenvorsitzender der Spielberger Wehr, dankte den Spritzenmännern für ihren Einsatz, die damit ihre Freizeit opfern und Schutz für den Bürger leisten.

"Der Neue Tag" 25.08.2006  |  Netzcode: 10914778
Waldthurn

Ehrenzeichen in Gold und Silber

Landrat Simon Wittmann zeichnet verdiente Aktive der Feuerwehren aus

Mit dem Ehrenzeichen in Gold und Silber des Freistaats Bayern zeichnete Landrat Simon Wittmann verdiente Aktive der Feuerwehren Spielberg, Bernrieth und Waldthurn am Mittwoch im Sitzungssaal des Rathauses aus.

Hab und Gut schützen

Bürgermeister Josef Beimler stellte einleitend heraus, dass die Tätigkeit der Feuerwehr eigentlich Pflichtaufgabe der Kommune sei. Er dankte den Spritzenmännern, die sich dafür einsetzen, das Hab und Gut anderer zu schützen.

"Es gibt kein Lehrbuch über die verschiedenen Einsätze, sondern hier bringen die Aktiven langjährige Erfahrung mit ein", führte der Landkreischef aus.

Wittmann stellte fest, dass es sich bei den Einsätzen nicht nur um Brände, sondern auch um Hochwasser, Sturmschäden und dergleichen handle. So komme der langjährige Dienst in den Wehren der Allgemeinheit zu Gute.

Der Landrat überreichte Maximilian Gallitzendörfer (Waldthurn) und Helmut Siegl (Bernrieth) für 40 Jahre aktiven Dienst Ehrenzeichen in Gold, Urkunden und CDs mit der Feuerwehrhymne.

Mit dem Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Einsatz sowie Urkunde und Schnupftabakdose des Landkreises wurden Rudi Bayer, Bernhard Müller, Martin Müller, Hubert Prem und Josef Scherer (alle Bernrieth) sowie Alfons Härtl, Johann Schwab, Martin Schwab, Roman Bauer, Erich Kellner und Berthold Löw geehrt.

Ersparnisse für Kommunen

Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer, der wie Kreisbrandmeister Gerhard Gösl allen Geehrten gratulierte, betonte, dass von den Aktiven das gleiche verlangt werde wie von Berufsfeuerwehren. "Hier ist nicht die Frage, was die Freiwillige Feuerwehr kostet, sondern was sie der Kommune erspart."

Ein Essen im Gasthaus Konrad Bergler mit den Vorsitzenden der Wehren, Vertretern und Kommandanten schloss sich an.
 

"Der Neue Tag" 26.01.2006  |  Netzcode: 10822291

Spielberg

Frauen in Feuerschutz einbinden

Anregung bei Jahreshauptversammlung der Spielberger Floriansjünger - Drei Einsätze

Von drei Einsätzen berichtete Kommandant Albert Völkl bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr am Sonntag im Gasthaus Feiler. Einer der schwierigsten war die Beseitigung der Bäume auf der Straße von Spielberg nach Höfen bei dem Sturm im Juli 2005.

Vorsitzender Josef Schwab listete den gesellschaftlichen Bereich auf. Er spannte dabei einen weiten Bogen, angefangen vom Feuerwehrfest in Letzau bis hin zum Dorffest in Oberbernrieth. Mit dem Hinweis, dass bei der Verschönerung und Sanierung des Gerätehauses viele freiwillige Helferstunden eingebracht wurden, schloss er den Tätigkeitsbericht.

Kurs mit der Motorsäge

Von drei Einsätzen berichtete Kommandant Albert Völkl. Wegen der Sturmschäden wurde angeregt, einen Motorsägekurs abzuhalten. In der Feuerschutzwoche fand eine Übung bei der Firma Greiner statt, bei der auch Kreisbrandrat Richard Meier unter den kritischen Beobachtern war.

Abschließend wies der Kommandant darauf hin, dass fünf weitere Übungen stattfanden und die Dienstversammlungen besucht wurden. Außerdem dankte er der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung.

Kassier Wolfgang Stangl erläuterte einen zufrieden stellenden Kassenbestand, wobei die Renovierung des Gerätehauses bei den Ausgaben etwas zu Buche geschlagen hat. Reinhold Feiler, der mit Alfred Grötsch die Kasse geprüft hatte, bescheinigte eine saubere Buchführung.

Bürgermeister Josef Beimler, zugleich Ehrenvorsitzender der Spielberger Floriansjünger, dankte der Wehr und betonte, dass Feuerschutz Pflicht der Kommune sei.

Lob für den Einsatz

Kreisbrandmeister Gerhard Gösl lobte den Einsatz der Aktiven und hob hervor, dass diese der Gemeinde mit unter die Arme greifen. "Es ist nicht mehr einfach, den Feuerschutz aufrecht zu erhalten." Deshalb sei es sinnvoll, auch Frauen mit einzubinden. An die Jugendlichen, "die auf den Zug aufgesprungen sind", appellierte er, bei der Stange zu bleiben.

Nicht verstehen wollte ein Mitglied, warum man in der Regel mit 60 Jahren noch arbeiten müsse, jedoch aus dem aktiven Dienst bei der Wehr ausscheide. Immerhin sei bei den kleinen Wehren Werktags die Decke der Einsatzkräfte dünn gesät.
 

"Der Neue Tag" 30.09.2005  |  Netzcode: 10775262

Spielberg/Waldthurn

Vermisste in brennender Halle

Gelungene Übung der vier Feuerwehren der Gemeinde

Sirenenalarm schreckt am Dienstagabend den Markt Waldthurn auf. Die Aktiven der Feuerwehren Waldthurn, Lennesrieth, Spielberg und Oberbernrieth sind auf dem Sprung. "Brand der Abbundhalle der Firma Greiner in Spielberg", lautete der Funkspruch der Feuerwehrwache in Weiden. Und: "In dem brennenden Gebäude werden zwei Personen vermisst".

Obwohl es sich nur um eine Übung im Rahmen der Brandschutzwoche handelte, waren die Spritzenmänner mit ihren Einsatzfahrzeugen schnell am Einsatzort. Unter der Leitung von Kommandant Albert Völkl bekämpfte die Spielberger Wehr als erste den Brand, die von einem nahegelegenen Oberflurhydranten das Wasser entnahm.

Die Feuerwehren Lennesrieth, Bernrieth und Waldthurn zapften den etwa 100 Meter nördlich gelegenen Weiher an. Die wohl schwierigste Aufgabe kam auf die Waldthurner Floriansjünger zu. Die Atemschutzgruppe musste beweisen, dass sie für den Ernstfall gerüstet ist.

Nach kurzer Zeit wurden die vermissten Personen nach Durchsuchung der zweiten Halle gefunden und von den Sanitätern des Roten Kreuzes Vohenstrauß versorgt.

Bei der anschließenden Lagebesprechung stellte Kreisbrandmeister Gerhard Gösl die Einsatzbereitschaft und das Zusammenwirken aller Wehren heraus. Kreisbrandrat Richard Meier lobte den massiven Wassereinsatz und betonte, dass sich die Einsatzkräfte schnell zurecht gefunden hätten. Bürgermeister Josef Beimler sprach von einem eindrucksvollen Einsatz.
 

"Der Neue Tag" Netzcode: 10669338
Waldthurn

Seit 30 Jahren Kommandant

Feuerwehr Spielberg überreicht Albert Völkl Dankesurkunde - Drei Neuaufnahmen

Waldthurn. (jb) Ein Rückblick, drei Neuaufnahmen und die Ehrung von Albert Völkl für 30-jährige Kommandantentätigkeit waren Hauptpunkte der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Spielberg am Sonntag. Ins überfüllte Gasthaus "Wirtsheiner" kamen über 50 Mitglieder.

Höhepunkt war Völkls Ehrung. Er ist seit 30 Jahren als Kommandant tätig. Vorsitzender Josef Schwab erklärte, dass Völkl mit 23 Jahren das Kommando übernommen habe. Er sei Inbegriff der Spielberger Feuerwehr und habe sie mit geprägt. "Dies zeige schon der nahezu tägliche Kontrollgang zum Gerätehaus", sagte der Chef. Er überreichte dem verdienten Mitglied die Urkunde mit einem Geschenk und einen Blumenstrauß an Ehefrau Maria.

Rückblick auf Aktivitäten

Den gesellschaftlichen Bereich ließ Schwab Revue passieren. Er spannte einen weiten Bogen von der Beteiligung an den Feuerwehrfesten in Altenstadt bei Vohenstrauß, Waldau und Bernrieth, den Christbaumversteigerungen in Lennesrieth und Waldthurn bis zum Bürgerfest sowie der Festwoche "800 Jahre Fahrenberger Wallfahrt". Völkl sprach von einem ruhigen Jahr. Nachdem keine Großübung bei der Brandschutzwoche stattfand, wurden Übungen in Wampenhof und Spielberg gehalten.

Er dankte der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung. Kassier Wolfgang Stangl berichtete über einen zufriedenstellenden Bestand. Reinhold Feiler und Martin Schwab bescheinigten einwandfreie Kassenführung.

"Wir brauchen uns um den Nachwuchs keine Sorgen machen", meinte der Vorsitzende und nahm per Handschlag Tobias Härtl, Thomas Schwab und Mathias Weiß auf. Bürgermeister Josef Beimler, zugleich Ehrenvorsitzender der Wehr, übermittelte die Grüße der Marktgemeinde.

Zur Ehrung sagte das Gemeindeoberhaupt, dass Völkl diesen Posten rechnerisch in zweiter Generation ausübe und ein Leben für die Feuerwehr geführt habe. Er überreichte dem Kommandanten eine Urkunde und den großen Bierkrug der Marktgemeinde. "Was Albert Völkl in die Hand nimmt, das klappt", führte Kreisbrandmeister Gerhard Gösl aus, der auch den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft lobte.

Erste-Hilfe-Kurs im März

Ehrenkreisbrandinspektor Johann Bäumler ließ zurückliegende Jahre, in denen er mit dem Kommandanten zusammenarbeitete, noch einmal aufleben und wünschte Völkl, weiterhin aktiv zu bleiben. Abschließend verwies Schwab auf den Erste-Hilfe-Kurs im März mit der Waldthurner Feuerwehr.
 
"Der Neue Tag" Netzcode: 10567478
Waldthurn

Hilfe und Schutz in der Not

Landrat Wittmann ehrt verdiente Feuerwehrleute aus der Gemeinde

Waldthurn. (jb) "Hilfe in der Not und der Schutz unserer Mitbürger ist das Gebot der Feuerwehr." Dies stellte Bürgermeister Josef Beimler bei der Ehrung von verdienten Aktiven der Wehren aus Spielberg, Bernrieth, Lennesrieth und Waldthurn im Sitzungssaal des Rathauses fest.

Landrat Simon Wittmann hob die Bedeutung des Feuerwehrdienstes hervor und betonte, dass es sich bei der Auszeichnung mitdem Ehrenzeichen in Gold und Silber um eine staatliche Auszeichnung handle.

Wittmann ehrte mit dem Ehrenzeichen in Gold, Urkunde und CD mit der Feuerwehrhymne von der Feuerwehr Lennesrieth Anton Winter und von der Feuerwehr Bernrieth Karl Troidl. Aus Waldthurn erhielten das Ehrenzeichen Karl Feiler, Günther Grünauer und Gerhard Hamann und von der Feuerwehr Spielberg Siegmund Beimler.

Das Ehrenzeichen in Silber, nebst Urkunde und Schnupftabakdose des Landkreises erhielten: Johann Feiler, Andreas Habekorn, Ernst Müller, Richard Riedl, Heinrich und Josef Weig sowie Albert Wüst von der Feuerwehr Bernrieth; Werner Ertl von der Feuerwehr Lennesrieth.

Von der Feuerwehr Spielberg wurden Norbert Gmeiner, Martin Gollwitzer, Karl Greiner Johann Leipold sowie Johann und Rudolf Prößl mit dem Ehrenzeichen bedacht und von der Feuerwehr Waldthurn Josef Holfelner, Dieter Malzer, Bernhard Meier und Josef Zielbauer geehrt.

Kreisbandrat Richard Meier, stellte die Bedeutung der "kleinen Wehren" in den Vordergrund, was er mit dem Brand im Spielberg untermauerte. Bestrebungen zur Einrichtung von "Stützpunktfeuerwehren" lehne der Feuerwehrverband ab.

"Der Neue Tag" 28.01.2004  |  Netzcode: 10506890
Spielberg/Waldthurn

"Feuerwehr immer zur Stelle"

Neuer Ehrenvorsitzender und Bürgermeister Josef Beimler lobt Floriansjünger Spielberg

Die Feuerwehr Spielberg hat erstmals einen Ehrenvorsitzenden. Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Gasthaus Feiler wurde Josef Beimler diese Ehre zuteil.

Nach dem Totengedenken verlas Schriftführer Wolfgang Stangl das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Den gesellschaftlichen Bereich listete Vorsitzender Josef Schwab auf.

Kommandant Albert Völkl stellte fest, dass es sich bei den Brand in Spielberg wieder einmal gezeigt habe, wie wichtig die Ortsfeuerwehr ist. "Nachdem der Notruf nicht weitergeleitet wurde, hat sich das Eintreffen der weiteren Wehren verzögert", stellte er zu diesem Einsatz fest.

Weiter wurden die Feuerwehrleute zu einem Unfall gerufen. Beim Umpumpen des Badeweihers, um die Algen zu bekämpfen, waren weitere drei Wehren im Gemeindebereich im Einsatz. "Das Ziel wurde nicht erreicht" war die Aussage des Kommandanten, als im Rahmen der Brandschutzwoche mit zahlreichen Wehren vom Zottbach aus das Löschwasser zum Fahrenberg gepumpt werden sollte und einem Kilometer vor dem Ziel Schluss war.

Sechs Jugendliche haben Truppmannausbildung absolviert. Kassier Wolfgang Stangl erläuterte einen zufriedenstellenden Kassenbestand und dankte Leonhard Schwab und Bernd Fuhrich für die Spende. Reinhold Feiler, der zusammen mit Alfred Grötsch die Kasse geprüft hatte, bescheinigte einwandfreie Kassenführung.

Anschließend wurde Michael Prößl in die Wehr aufgenommen. Auch Ehrungen standen an. Für 40-jährige Mitgliedschaft zeichnete Vorsitzenden Josef Schwab Friedrich Hoffmann und Andreas Käs mit Urkunden aus. Der Höhepunkt war die Ernennung von Josef Beimler zum Ehrenvorsitzenden.

Vorsitzender Schwab führte aus, dass Beimler am 1. September 1980 den Vorsitz übernommen und bis 2003 geführt habe. "In diesen Zeitraum wurde mit Erfolg das 100- und 110-jährige Jubiläum gefeiert", stellte der Sprecher fest. Als besondere Leistung hob er noch den Neubau des Gerätehauses hervor.

Beimler dankte für diese überraschende Ehrung. Er habe nach 23 Jahre mit Wehmut abgedankt. Als Bürgermeister lobte er die gute Zusammenarbeit mit den Floriansjüngern. "Die sind da, wenn man sie braucht", erinnerte er an den zweimaligen Einsatz am Badeweiher.