125 JAHRE FFW Spielberg

Freitag, 15. Juli:
- 19:30 Uhr: Aufstellung am Festzelt zum Kirchenzug
- 19:40 Uhr: Trauermarsch zum Feuerwehrhaus
- 19:45 Uhr: Andacht mit Totengedenken am Gedenkstein
- ca. 20:15 Uhr: Aufstellung zum gemeinsamen Festzug zum Festzelt
- 20:30 Uhr: Bieranstich im Festzelt durch Schirmherrn und Bürgermeister Hrn. Josef Beimler
- anschließend Beginn des Festbetriebs mit den „Stoapfälzer Spitzbuam

Samstag, 16. Juli:
- 20:00 Uhr: Auftakt mit den „Holzstoaßbuam“
- 20:30 Uhr: Festbetrieb mit „d`Urwaidler“

Sonntag, 17. Juli:
- 7:00 Uhr: Aufstellung am Festzelt zur Abholung der Festbraut Christina Bodensteiner
- 7:10 Uhr: Weckruf und kleines Frühstück bei der Festbraut
- 8:00 Uhr: Fototermin für die gesamte Jubelwehr
- 8:30 Uhr: Aufstellung bei der Festbraut zum Kirchenzug
- 9:00 Uhr: Festgottesdienst an der Kapelle St. Wendelin
- ca. 10:30 Uhr: Aufstellung zum gemeinsamen Festzug zum Festzelt
- anschließend Frühschoppen mit der Blaskapelle Träger Waldkirch
- ab 13:00 Uhr: Aufstellung zum Festzug
14 Uhr Festzug: Aufstellung Richtung Wampenhof – Marsch Richtung Würzelbrunn – am Ortsausgang Umkehr und dann zum Festzelt. Dort spielt die Trachtenkapelle Waldthurn zu Unterhaltung der Besucher bis zum Festausklang auf.
- anschließend Festbetrieb und Festausklang mit der Trachtenkapelle Waldthurn

 

(franz voelkl walthurn, 30.06.2016) 
Kleiner Ort an der Grenze zum Flosser Land mit großem Fest  - 23 Festkinder fiebern
 

Spielberg (fvo) Die Feuerwehr Spielberg ist in der Endphase ihrer Vorbereitungen zum großen Fest des 125-jährigen Bestehens vom 15. bis 17. Juli.
Im Vorfeld des Festes zieht man alle Register, um den Besuchern den Aufenthalt am Ortseingang von Spielberg so angenehm wie möglich zu machen. Knapp zwei Wochen davor ist alles auf den Beinen. Das Festleitertrio Anna Stangl, Matthias Schmid und Josef Schwab hat mit den Mitgliedern und den gesamten Festausschuss bisher hervorragende Arbeit geleistet.

Dazu zählen die Festdamen aber auch die Festkinder. Die zehn Mädchen und dreizehn Buben fiebern dem dreitägigen Festwochenende ungeduldig entgegen. „Das wird ein großes Ereignis für unsere kleine Feuerwehr“, sagt Vorsitzender und Festleiter Josef Schwab voller Euphorie. „Die Wehr wird sich ins Zeug legen, um den Besuchern ein klasse Fest zu bieten“, ergänzt Ehrenvorsitzender Josef Beimler. Gleichzeitig ist der „Gursn Sepp“ wie er hier genannt wird, der Bürgermeister von Waldthurn und fungiert als Schirmherr des 125-jährigen Jubiläums. Die Wehr hat derzeit um die 100 Mitglieder aus den Dörfern Spielberg, Wampenhof, Goldbrunn, Sandbachhöf und Woppenrieth.
Ein vor 125 Jahren getätigter hochoffizielle Vermerk war gleichzeitig der Start der Erfolgsgeschichte der heutigen „Freiwilligen Feuerwehr Spielberg e.V.“. "Da infolge eines hohen Regierungsbescheides die Gemeindeverwaltung Spielberg gezwungen und angehalten wurde, sich eine Löschmaschine anzuschaffen, so wurde auf Anregung einiger Pflichtfeuerwehrmitglieder eine Freiwillige Feuerwehr gegründet.“

 
Bild (fvo) Stolz sind die Spielberger auch auf ihre sage und schreibe 23 Festkinder.

 

(franz voelkl waldthurn, 23.04.2016) 
Hübscher Reifenwechsel im 10-Minuten-Takt - Schwerstarbeit für Feuerwehrmänner

Wampenhof (fvo) Der kleine Ort Wampenhof im Spielberger Land befand sich am Freitag und Samstag regelrechts im Belagerungszustand. Zahlreiche Fahrzeuge fuhren an den beiden Tagen in den kleinen Ort in unmittelbarer Nähe zur Luhequelle und hatten dabei ihre Sommerreifen im Kofferraum eingepackt. Unter dem Motto „Reifenwechsel in hübscher Gesellschaft“ hatten die Festdamen der Feuerwehr Spielberg zur „Autoreifenwechselaktion“ eingeladen. 10 Minuten pro Fahrzeug benötigten die beiden Fachmänner Christian Völkl aus Spielberg und Manfred Forster, der seine Kfz-Werkstatt unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatte.

Die Feuerwehrmänner um stellvertretenden Kommandanten Andreas Schmid holten als Assistenten die Sommerreifen aus den Fahrzeugen. Sie reichten diese den beiden Experten, die sich so alleine auf ihre Arbeit – Winterreifen runter–Sommerreifen rauf – konzentrieren konnten. Selbstverständlich durfte die Kontrolle des Reifendrucks der aufgezogenen Sommerpneus nicht fehlen. Während dieser Zeit traten die hübschen Feuerwehr - Festdamen des bevorstehenden 125- jährigen Gründungsjubiläums vom 15. bis 17. Juli in Aktion. Sie verkürzten mit ihren Getränken, Kaffee, Wurstsemmeln aber auch selbstgemachte Kücheln, Nussecken, Quark- und Schmierkuchen die Wartezeit. Manch Autofahrer blieb gerne noch in netter Gesellschaft sitzen, beobachtete die „Reifenwechsler“ bei ihrer Arbeit mit Drehmoment- und Kreuzschlüssel sowie Schlagschrauber.

Mancher Autobesitzer brachte gar bis zu drei Fahrzeuge in die Festdamen - Kfz – Werkstatt und rückte dann auch den einen oder anderen Schein freiwillig raus.
„Wir haben an den beiden Tagen an insgesamt 75 Autos die Reifen gewechselt“, erklärten die stolzen Jungfeuerwehrmänner Simon Schwab und Lukas Völkl, die aus sicherer Entfernung ganz genau Buch führten. Aus der ganzen Marktgemeinde Waldthurn, Floß und sogar aus Weiden kamen die Autofahrer, die mit ihrer freiwilligen Spenden die Festkleider der jungen, hübschen Damen um Festbraut Christina Bodensteiner mitfinanzieren.

 
Bild (fvo) Von links: Festbraut Christina Bodensteiner und die beiden Mechaniker Christian Völkl und Manfred Forster

 

(franz voelkl  waldthurn, 16.04.16) 
Spielberger
bitten Waldthurner und Spielberger Feuerwehren

„Gscheite Patler für das Fest“

Waldthurn (fvo) Es war beeindruckend, was so eine Dorffeuerwehr auf die Beine stellt, um „gscheite Patler“ zu bekommen. Die Spielberger Feuerwehr legte sich beim Patenbitten am vergangenen Freitagabend mächtig ins Zeug – besser kniete sich in den Staub – um ihren großen Feuerwehrbruder, die Feuerwehr Waldthurn als Paten für ihr 125- jähriges Jubiläum vom 15. bis 17 Juli zu gewinnen.
Aus diesem Anlass waren ihre Freunde der Spielberger Feuerwehr bei Waldmünchen mit einem Bus angereist um die Ehrenpatenschaft für das bevorstehende Fest ihres Namensvetters zu übernehmen.

Neben der gesamten Vorstandschaft um 1. Vorsitzenden Josef Schwab war die Feuerwehrriege aufmarschiert. Ein Augenschmaus waren die 14 Festdamen, bei deren alleinigen Anblick es den Waldthurnern schon schwer gefallen wäre, das Patenamt abzulehnen.
Nach einem Festmarsch zusammen mit der Trachtenkapelle Waldthurn fanden sich die beiden Spielberger Feuerwehren und die Waldthurner Paten-Anwärter am Lobkowitzschloss ein.

Freundlich aber zunächst recht kühl tat bei der Begrüßung der Waldthurner Vorsitzende Andreas Troidl: „Ich weiß ihr wollt uns heute fragen, was Euch auf dem Herzen liegt, dass Ihr uns wieder als Paten kriegt“. So mussten die Spielberger an der Grenze zum Flosser Land dann ihre Patenbitte auf einem harten, hölzernen Scheitel, demütig in Reimform vortragen. Vorsitzender Schwab und Festleiter Matthias Schmid sprachen von einer langen Qual beim Marsch ins Waldthurner Tal. Als Festleiterin Anna Stangl weinerlich meinte: „Wir haben genug gelitten, denn unsere Knie, o Weh, oh Graus, wir halten`s nimmer aus“ legte sich die aufgesetzte Härte der Waldthurner. Als schließlich Festbraut Christina Bodensteiner flehend darauf hinwies, dass die Waldthurner bereits vor 25 Jahren ein perfekter Pate war, hellte sich die Mine der Gänsbürger-Wehr. „Unseren 125-jährigen Fest fehlt die Kraft, wenn ihr nicht den Paten macht“. Spätestens hier war der Bann gebrochen, die Bittenden durften aufstehen, das Scheitel kam auf den Holzhaufen und Waldthurns Vorsitzender Troidl stimmte unter dem Applaus aller der Patenschaft zu. 

Unterstützung bekamen die Spielberger von ihren Namensvettern, den Spielbergern aus der Nähe von Waldmünchen. Deren Vorsitzender Johann Braun stellte zwei kreative Aufgaben, bei denen Vorsitzender Schwab und Kommandant Franz-Josef Beimler einen „Kleinbrand“ auf dem Kopf des 2. Vorsitzenden Wolfgang Stangl und stellvertretenden Kommandanten Andreas Schmid zur Freude der vielen Zuschauer löschen mussten. Mit den „Waldmünchner Spielbergern“ pflegen die Spielberger seit fast 20 Jahren eine tiefe Freundschaft - so haben sie zum Ehrenpatenamt für das große Fest im Sommer gerne zugestimmt.

„Patenschaft heißt Unterstützung. Ihr habt zwei gute Patenvereine gefunden“, meinte Waldthurns Bürgermeister Josef Beimler, der auch Ehrenvorsitzender der Spielberger Wehr ist. „Eine klasse Auftaktveranstaltung zum anstehenden großen Fest im Juli“.
Selbstverständlich musste die Patenschaft anschließend im Lobkowitzschloss gebührend mit den vier Jungvollblutmusikern Jonas Kraus, Valentin Reil, Andreas Holfelner und Julian Bauer gefeiert und begossen werden.

 
Bild (fvo) Die beiden Waldthurner Feuerwehrvorsitzenden Kerstin Wittmann und Andreas Troidl hatten mit den Spielbergern um Vorsitzenden Josef Schwab, Anna Stangl, Franz-Josef Beimler und Matthias Schmid Erbarmen und sagten der Patenschaft zum Fest im Juli zu.

 

 

Unsere Festdamen